Hella rechnet weiter mit schwierigen Bedingungen

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Hella-Hauptsitz im deutschen Lippstadt
 © APA/APA/dpa/David Inderlied
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Der Autozulieferer Forvia Hella, der auch im Burgenland mit einer Tochtergesellschaft aktiv ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei stabilem währungsbereinigtem Umsatz sein Ergebnis verbessert. Das operative Ergebnis (Operating Income) verbesserte sich gegenüber 2024 von 446 auf 474 Mio. Euro, die operative Marge erhöhte sich von 5,6 auf 6,0 Prozent, wie der zum französischen Forvia-Konzern gehörende Scheinwerferspezialist aus Lippstadt (Deutschland) am Montag mitteilte.

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Der währungsbereinigte Umsatz sei 2025 mit 8 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte reduzierte sich der Umsatz allerdings um 2,1 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro. "In einem von globalen Lieferkettenproblemen und Handelsrisiken geprägten Marktumfeld haben wir unseren Unternehmensausblick für das Jahr damit vollständig eingehalten", sagte Vorstandschef Peter Laier.

"Auch in 2026 bleibt das Branchenumfeld weiter anspruchsvoll, mit voraussichtlich stagnierenden Produktionsvolumina und ohne positive Impulse aus dem Markt", betonte der Manager. "Wir werden daher unsere Agilität und Innovationsgeschwindigkeit weiter erhöhen, unsere Wettbewerbsfähigkeit konsequent stärken und die regionale Diversifizierung beschleunigen."

Für 2026 erwartet das Unternehmen einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz in der Bandbreite zwischen rund 7,4 und 7,9 Mrd. Euro und damit unter dem Vorjahreswert. Die operative Marge dürfte zwischen rund 5,4 und 6,0 Prozent liegen und wird damit wohl ebenfalls schwächer ausfallen. Der Auftragseingang sei bei rund 10 Mrd. Euro gelegen, hieß es weiter. Mehr als die Hälfte der Bestellungen kam dabei von außerhalb Europas.

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