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Der Umsatz verringerte sich zugleich um 8,1 Prozent auf 31 Milliarden Euro und damit stärker als von Analysten erwartet. Die Zölle in den USA und der EU hätten die Marge im Autogeschäft um 1,25 Prozentpunkte gedrückt, hieß es. Die Belastung sei damit deutlich stärker ausgefallen als vor Jahresfrist, als allein die EU-Importzölle auf Elektroautos aus China durchschlugen.
Auch für das Gesamtjahr erwarte BMW eine Belastung aus den erhöhten Zöllen von 1,25 Prozentpunkten. Das ist etwas weniger als die 1,5 Prozentpunkte des vergangenen Jahres. Die Volatilität im Zusammenhang mit den Zöllen bleibe erhöht, hieß es. US-Präsident Donald Trump hatte erst am Wochenende angekündigt, in dieser Woche die Zölle auf Fahrzeugimporte aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen.
Für das Gesamtjahr zeigte sich BMW zuversichtlich, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Zugute kommt den Münchnern dabei die starke Nachfrage insbesondere nach Elektroautos in Europa. BMW sprach von einem Rekord-Auftragseingang. Allein bei den Elektrofahrzeugen sammelte das Unternehmen von Jänner bis März mehr als 60 Prozent mehr Bestellungen ein als vor Jahresfrist. So verkaufte sich das im September vorgestellte Modell iX3 mehr als 50.000 Mal. "Nie zuvor haben wir in Europa so viele Auftragseingänge erzielt wie in den ersten drei Monaten des Jahres", sagte der scheidende BMW-Chef Oliver Zipse.
Im vorbörslichen Handel notierten die BMW-Aktien rund zwei Prozent höher.