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"Das Jahr 2025 war für Geox ein Jahr der tiefgreifenden Überprüfung des Betriebsmodells, das zu einer signifikanten Reduzierung der Kosten geführt hat, deren erste Vorteile bereits im vergangenen Geschäftsjahr sichtbar wurden", betonte CEO Francesco Di Giovanni.
Das an der Mailänder Börse notierte Unternehmen hat im vergangenen Jahr eine Krise erlebt, die zur Streichung von 130 Jobs führte. Die betroffenen Stellen gehörten zur rund 500 Personen umfassenden Belegschaft am Standort in Montebelluna in der norditalienischen Provinz Treviso. Die Streichungen sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, mit dem das Unternehmen seine Kosten um bis zu 30 Prozent senken will.
Geox produziert Schuh- und Bekleidungskollektionen für Damen, Herren und Kinder. Das Schuhgeschäft generiert mit rund 85 Prozent den größten Anteil am Gesamtumsatz neben der zweiten Produktgruppe, der Bekleidung. Das Unternehmen hatte 2011 von der damaligen BAWAG-Tochter Stiefelkönig 19 Geox-Filialen in Wien, Linz, Graz und Innsbruck übernommen.