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Die Rentabilität soll sich bis 2030 mehr als verdoppeln im Vergleich zu 2025 mit einem kumulierten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 14 Milliarden Euro im Zeitraum 2026-2030 und einem EBITA-Wachstum im Jahr 2030 auf 3,59 Milliarden Euro.
"Der Plan bis 2030 reagiert auf einen neuen Kontext, in dem sich die Bedrohungen in Art, Geschwindigkeit und Umfang verändert haben. Hyperschallraketen, Drohnen und Cyberangriffe erhöhen die Unsicherheit und operative Komplexität und erfordern einen Paradigmenwechsel: Sicherheit betrifft nicht mehr nur den traditionellen Verteidigungsbereich, sondern direkt die wirtschaftliche und soziale Situation der Länder", berichtete der Konzern.
Leonardo schätzt, dass der "Michelangelo Dome", das von der Gesellschaft Ende 2025 eingeführte Luftabwehrsystem, im nächsten Jahrzehnt 21 Milliarden Euro an neuen Geschäftsmöglichkeiten freisetzen könnte, davon 6 Milliarden zwischen 2026 und 2030 und weitere 15 Milliarden zwischen 2031 und 2035.
Die Gruppe erzielte im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 1,334 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn betrug 1,015 Milliarden Euro. Das Unternehmen wird eine Dividende von 0,63 Euro pro Aktie ausschütten. Nach Veröffentlichung des Industrieplans stieg die Leonardo-Aktie an der Mailänder Börse am Donnerstag um 6 Prozent auf 64,5 Euro.