Generali verkauft Schadenversicherung in Irland an Zurich

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Einnahmen von 337 Millionen Euro
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Die italienische Versicherungsgesellschaft Generali konzentriert sich in Europa auf Märkte, in denen sie zu den führenden Anbietern gehört. In diesem Rahmen hat Generali die Schadenversicherungssparten in Irland und Nordirland an den Schweizer Konzern Zurich Insurance Group verkauft. Der Deal bringt Generali Einnahmen von 337 Millionen Euro, berichtete der Konzern aus Triest. Noch fehlten die dafür notwendigen behördlichen Genehmigungen, so die Mitteilungen weiter.

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Zugleich behält Generali Spanien 51 Millionen Euro überschüssiges Kapital, das zuvor den irischen Schadenaktivitäten zugeordnet war. Damit stärkt das Unternehmen seine Position in Spanien, wo es bei Schadenversicherungen den vierten Platz und in Portugal den zweiten Platz einnimmt. Die irische Tochter entstand vor zwei Jahren durch die Übernahme von Liberty Seguros für 2,3 Milliarden Euro und wurde in Generali Spanien integriert.

Am Donnerstag stellt Generali Jahresergebnisse vor

Die Ankündigung erfolgt nur zwei Tage vor der am Donnerstag geplanten Vorstellung des Jahresergebnisses 2025 durch CEO Philippe Donnet. Trotz eines leichten Rückgangs der Aktie um 0,69 Prozent erwartet das Unternehmen eine Dividende von 1,60 Euro pro Aktie.

Strategisch setzt das Unternehmen weiterhin auf Märkte und Geschäftsfelder mit hohem Wachstumspotenzial. Der Versicherer ist derzeit in 50 Ländern der Welt präsent, darunter auch in Österreich.

MILAN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/MIGUEL MEDINA

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