
von
Bei der vorigen Befragung hatten sie einen Wert von 2,2 Prozent erwartet. 2028 soll die Stabilitätsmarke der EZB von 2,0 Prozent dann exakt getroffen werden. In ihrem viermal pro Jahr aufgelegten sogenannten Survey of Professional Forecasters (SPF) befragt die EZB Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen.
Der EZB-Rat hatte den Leitzins am Donnerstag bei 2,5 Prozent gehalten. Im Begleittext zu dem Beschluss warnte er jedoch vor steigender Inflationsgefahr: "Das größere Ausmaß und die längere Dauer des Energieschocks sowie die Auswirkungen auf indirekte Effekte und Zweitrundeneffekte dürften die Inflation in die Höhe treiben und das Wachstum schmälern." An den Finanzmärkten wird für Dezember mit einer Zinserhöhung gerechnet. Es wäre der dritte Zinsschritt in diesem Jahr nach den Anhebungen im Juni und September.
ARCHIV - 11.06.2026, Rheinland-Pfalz, Frankfurt am Main: Die Sonne scheint über der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. (zu dpa: «Iran-Krieg treibt Preise: EZB vor nächster Zinserhöhung») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++