Eurozone: Sentix-Konjunkturindex gefallen

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"Zweifel am Aufschwungsszenario"
 © AFP, KIRILL KUDRYAVTSEV, Apa
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Finanzmarktexperten schätzen die konjunkturelle Entwicklung des Euroraums im Oktober wieder negativer ein. Der vom Analysehaus Sentix erhobene Konjunkturindikator sank um 2,4 Punkte auf 2,7 Punkte, wie das Institut am Montag in Limburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 4,2 Punkte gerechnet. Es war der erste Rückgang seit April.

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Die Bewertung der aktuellen Lage blieb stabil. Deutlich verschlechtert haben sich aber die Erwartungen. "Die Eurozone tut sich schwer, ihre konjunkturelle Schwächephase hinter sich zu lassen", schreiben die Sentix-Experten. Es sei dieses Mal nicht vor allem die Schwäche der deutschen Wirtschaft, die den Indikator belaste.

"Vielmehr rückt die französische Konjunktur und hier vor allem der starke Zinsanstieg für französische Staatsanleihen in den Fokus." Im vergangenen Monat waren die Renditen französischer Staatsanleihen deutlich gestiegen. Die verschlechterten Erwartungen begründeten "Zweifel am Aufschwungszenario". An der Sentix-Umfrage haben vom 1. bis 3. Oktober 1.030 Investoren teilgenommen, darunter 218 institutionelle Anleger.

A giant Euro sign is seen inside the headquarters of the European Central Bank (ECB) in Frankfurt am Main, western Germany, on June 11, 2026, ahead of the bank's meeting on the Eurozone's monetary policy. The European Central Bank is set to hike interest rates on June 11 for the first time since 2023 as the Iran war fuels inflation, despite concerns the move could hit growth in the struggling eurozone. (Photo by Kirill KUDRYAVTSEV / AFP)

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