Europas Leitbörsen wenig verändert, Euro-Stoxx-50 -0,02%

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Ölpreise klar gestiegen - Negative Verlaufstendenz an der Wall Street
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Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag wenig verändert geschlossen. Nach Verlaufsgewinnen sorgten im Späthandel die Verluste an der Wall Street auch in Europa für Belastung. Geopolitisch gab es wenig Neues und so warteten die Anleger ab, da US-Präsident Donald Trump in dieser Woche weitere Gespräche mit dem Iran erwartet.

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Der Euro-Stoxx-50 fiel um knappe 0,02 Prozent auf 6.301,28 Punkte. Der deutsche Leitindex DAX sank um 0,13 Prozent auf 25.374,42 Zähler. Außerhalb der Eurozone gab der britische FTSE-100 um 0,10 Prozent auf 10.684,88 Einheiten ab.

Laut dem US-Nachrichtenportal "Axios", das sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, wird bereits zu Wochenbeginn mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche zwischen den USA und dem Iran gerechnet. Die Stimmung bleibt aber angesichts der verhärteten Fronten zwischen den beiden Kriegsparteien anfällig für schlechte Nachrichten aus Nahost. Die Ölpreise legten wieder zu, nachdem Trump einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der für Erdöl-Lieferungen wichtigen Straße von Hormuz als nicht annehmbar bezeichnet hatte.

Die Ölrisiken blieben der wichtigste Unsicherheitsfaktor und hielten die Kauflaune an den Aktienmärkten in Grenzen, hieß es von "Index Radar". Mit aktuell über 106 US-Dollar je Barrel notiere der Brent-Ölpreis "wieder in Schlagdistanz zu den jüngsten Hochs".

In Großbritannien gab es bei Hausbau-Aktien Kursfeuerwerke zu sehen. Der Kurse von Taylor Wimpey, Persimmon und Barratt Redrow schnellten jeweils um mehr als elf Prozent nach oben. Zuvor hatte die britische Regierung ein Kreditprogramm für Erstkäufer neuer Häuser bekannt gegeben. Die Aktien des niederländischen Farben- und Lackeherstellers Akzo Nobel fielen um 0,7 Prozent; ihnen half auch ein positiver Kommentar der Analysten von Oddo BHF nicht.

In diesem Umfeld legte auch der Index der europäischen Bauwerte Stoxx Europe 600 Construction & Materials um 0,2 Prozent zu. Etwas höher schaffte es auch der Sektor Oil & Gas mit einem Plus von 0,3 Prozent. Die Werte profitierten von den gestiegenen Ölpreisen.

Größter Verlierer in der Branchenübersicht war der Index der Autowerte. Sein Kurs fiel um 0,9 Prozent.

Wenig verändert war der Techwerte-Index. Auf die Stimmung drückte hier, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle aussetzte. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte. Im Euro-Stoxx-50 waren dann auch Aktien wie von Nokia und SAP unter den größten Verlierern.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND

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