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Der Iran hatte am Samstag jedoch Hoffnungen auf eine schnelle Wiedereröffnung der Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr gedämpft. Die Führung in Teheran forderte von den USA erhebliche Vorleistungen vor einer Freigabe der für den internationalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge. "Noch setzt die Mehrheit der Investoren auf eine diplomatische Lösung, aber die Situation bleibt insgesamt weiterhin undurchsichtig und schwierig", kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets.
Der Euro-Stoxx-50 stieg zum Sitzungsende 0,18 Prozent auf 6.535,62 Punkte. Am Freitag hatte der Leitindex für die Eurozone ein Rekordhoch erklommen und einen Wochengewinn von mehr als zweieinhalb Prozent verzeichnet. Der DAX gewann zum Wochenauftakt knappe 0,02 Prozent auf 26.323,88 Zähler. Außerhalb der Euroregion sank der britische FTSE-100 hingegen um 0,35 Prozent auf 10.862,50 Punkte.
Aus Branchensicht waren Technologiewerte europaweit gut gefragt. So gehörten die Papiere des Halbleiterindustrie-Ausrüsters ASML mit einem Kursplus von einem Prozent zu den klaren Gewinnern im Euro-Stoxx-50. Die Titel des Chipkonzerns Infineon verteuerten sich um 0,7 Prozent.
Auch der Rohstoffsektor präsentierte sich in guter Form. Für die Titel von Glencore und Fresnillo ging es um 2,1 beziehungsweise 3,5 Prozent nach oben.
Ansonsten war die Lage am Montag aus Unternehmenssicht nachrichtenmäßig sehr dünn gesät. An der Schweizer Börse brachen die Papiere von Aryzta um elf Prozent ein. Das Backwaren-Unternehmen enttäuschte mit seinen Halbjahreszahlen. Vor allem beim organischen Wachstum wurden die Erwartungen klar verfehlt. Die Wachstumsflaute geht insbesondere auf das schwache Deutschland-Geschäft zurück, in dem der Konzern nun "alle Optionen" prüft.
Das DAX-Mitglied Gea bestätigte vorläufige Zahlen neben dem Ausblick. Der Neuigkeitsgehalt war gering und die Kursbewegung war mit einem Anstieg um 0,5 Prozent verhalten. Im Nebenwertebereich zeigte Hypoport nach finalen Zahlen mit einem Abstieg um 1,9 Prozent etwas mehr Bewegung.
FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND