Europas Leitbörsen im Frühhandel überwiegend etwas höher

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Euro-Stoxx-50 plus 0,04 Prozent
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Die europäischen Leitbörsen haben am Montag im Frühhandel mehrheitlich mit leichten Kursgewinnen tendiert . Der Euro-Stoxx-50 zeigte sich gegen 9.45 Uhr geringfügig um 0,04 Prozent höher bei 5.885,92 Zählern. Der DAX in Frankfurt gewann um 0,24 Prozent und notierte bei 24.187,85 Punkten. In London gab der FTSE-100 hingegen geringfügig um 0,06 Prozent auf 10.372,54 Einheiten nach.

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Vorsichtiger Optimismus im US-iranischen Verhandlungspoker mit Blick auf die Straße von Hormuz sowie gute Vorgaben von den Überseebörsen dürften den europäischen Aktienmärkten um Wochenauftakt positive Impulse verleihen, kommentierte ein Marktbeobachter. Laut der US-amerikanischen Nachrichten-Website Axios hat der Iran den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der für den globalen Öltransport wichtigen Meeresstraße von Hormuz vorgeschlagen. Dies stützt die Märkte etwas, auch wenn der Ölpreis weiter auf hohem Niveau bleibt.

Treiber für die Aktienmärkte weltweit bleibt zudem das Boomthema Künstliche Intelligenz. In den USA hatten vor dem Wochenende die Indizes an der Nasdaq-Börse sowie der marktbreite S&P-500 Rekorde aufgestellt.

Angesichts des Krieges im Iran und seiner Folgen auch für die Brieftaschen der Menschen sinkt die Kauflust in Deutschland immer weiter. Der aktuelle Indikator für das Konsumklima fiel auf minus 33,3 Punkte, von zuvor revidiert minus 28,1 Punkten. Analysten hatten zwar mit einer schwächeren Konsumlaune gerechnet, waren aber im Schnitt nur von einem Wert von minus 30,0 Punkten ausgegangen.

Unter den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 zählten Rheinmetall mit einem Kursplus von 2,2 Prozent zu den größeren Gewinnern. Siemens stiegen um 1,9 Prozent und EssilorLuxor verbesserten sich um 1,3 Prozent. UniCredit konnten sich um 0,9 Prozent steigern. Auf der Verliererseite fanden sich hingegen Adyen mit einem Minus von 3,4 Prozent sowie Prosus, die um 2,4 Prozent nachgaben.

Gut aufgenommene Quartalszahlen haben am Montag die Papiere des Windkraftkonzerns Nordex in die Höhe getrieben. Weiterhin auf dem höchsten Niveau seit 2002 gewannen sie im frühen Handel 11,3 Prozent auf 50 Euro. Der Windanlagenbauer ist mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg ins Jahr gestartet. Der Umsatz habe sich im ersten Quartal um 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 1,6 Mrd. Euro erhöht, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 64,3 Prozent auf 130,7 Mio. Euro gestiegen, bei einer gleichzeitig verbesserten EBITDA-Marge von 8,2 (Vorjahr: 5,5) Prozent.

Der Energiekonzern E.ON befindet sich einem Pressebericht zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf von Ovo Energy. Die Struktur des möglichen Geschäfts sei unklar, berichtete der Nachrichtensender Sky am Samstag unter Berufung auf Industriekreise. Zwar stünden die Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung, ein Scheitern sei aber noch möglich. Eine Kombination beider Unternehmen würde in Großbritannien einen Gas- und Elektrizitätsanbieter mit mehr als 9,5 Millionen Kunden schaffen. Aktien von E.ON gaben bis dato leicht um 0,1 Prozent nach.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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