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Zudem gibt es keine sichtbaren Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Laut dem US-Nachrichtenportal Axios schlug der Iran den Vereinigten Staaten ein neues Angebot für die Öffnung der unter anderem für den globalen Öltransport wichtigen Meeresstraße von Hormuz vor.
Am Wochenende waren die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs wieder ins Stocken geraten. US-Präsident Donald Trump hatte eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig abgesagt - zum zweiten Mal in einer Woche.
Der Euro-Stoxx-50 schloss 0,39 Prozent tiefer bei 5.860 Punkten. In der Vorwoche hatte der europäische Referenzindex bereits satte 2,9 Prozent an Wert verloren. Der DAX fiel in Frankfurt am Montag um 0,19 Prozent auf 24.0834 Punkte. Außerhalb des Euroraums gab der britische FTSE-100 um 0,56 Prozent auf 10.321 Einheiten ab.
In einer Branchenbetrachtung waren Bankenwerte der stärkste Sektor. Hier verteuerten sich die Titel von der Commerzbank um 2,4 Prozent. Die Aktionäre der BNP Paribas konnten ein Plus von 1,3 Prozent verbuchen.
Am stärksten gemieden wurden hingegen Technologietitel. Die Papiere des Schwergewichtes ASML bauten ein Minus von drei Prozent. STMicroelectronics büßten 2,3 Prozent ein.
Im Minus standen auch die zinssensiblen Immobilienwerte, da im derzeitigen Umfeld kaum mit sinkenden Zinsen zu rechnen ist.
Gut aufgenommene Quartalszahlen des Windturbinen-Herstellers Nordex trieben die Aktien auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2002. Zuletzt belief sich das Kursplus auf 5,7 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf bauten sie damit ihren Kursgewinn auf mehr als 60 Prozent aus. Analysten reagierten mit viel Lob für die Geschäftsentwicklung.
FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND