US-Importpreise im Jänner nur leicht gestiegen

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Ökonomen rechneten mit diesem Ergebnis
 © APA/APA/AFP/PATRICK T. FALLON
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Die US-Importpreise sind im Jänner nur leicht gestiegen. Sie erhöhten sich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten dies so erwartet, nachdem es im Dezember laut revidierten Daten ebenfalls ein Plus von 0,2 Prozent gegeben hatte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Einfuhrpreise im Jänner um 0,1 Prozent.

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Die USA importieren eine Vielzahl von Waren, Vorprodukten und Rohstoffen aus Übersee. Daher wirken sich die Einfuhrpreise auch auf die Lebenshaltungskosten aus.

In den USA war die Inflation trotz der Zollpolitik von Präsident Donald Trump zu Jahresbeginn spürbar auf dem Rückmarsch. Die Verbraucherpreise stiegen im Jänner um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent im Dezember. Im Zuge des Nahost-Krieges zieht jedoch wegen gestiegener Ölpreise neue Inflationsgefahr herauf. Der Ende Februar ausgebrochene Militärkonflikt hat die Energiepreise in den USA bereits hochgetrieben. Der Iran hat die Straße von Hormuz für geschlossen erklärt - eine Meerenge, die als Nadelöhr des internationalen Ölhandels gilt. Die US-Notenbank Fed dürfte angesichts der nicht ausgestandenen Inflationsgefahr ihren Leitzins vorerst nicht antasten. Händler rechnen nicht vor dem Sommer mit einer Senkung.

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