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Unterstützung kommt aus den USA. Anleger hatten dort ihre erste Nervosität wegen erneuter Sorgen um die Unabhängigkeit der Notenbank Fed abgelegt und den Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 eine Fortsetzung der Rekordjagd ermöglicht.
"Es wirkt, als würden ausschließlich positive Nachrichten gelesen, während negative Nachrichten ausgeblendet werden", resümierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners mit Blick auf den deutschen Aktienmarkt. Die an diesem Tag zunächst in den USA - vor allem mit den Zahlen der Bankbranchen-Größe JPMorgan anlaufende Berichtssaison - werde den starken Trend nun untermauern müssen. "Negative Überraschungen könnten nach den jüngsten Kursgewinnen hart abgestraft werden."
Die in Zürich notierten Aktien der ams-Osram stiegen um 6,6 Prozent. Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensorhersteller bestätigte Marktgerüchte, dass er sich zur Reduzierung seiner Schulden in fortgeschrittenen Gesprächen über den Verkauf einzelner Geschäftsaktivitäten befinde. Ziel seien Verkaufserlöse von weit mehr als 500 Millionen Euro.
Aktien von Symrise stiegen im DAX um 5,5 Prozent, nachdem der Duft- und Geschmacksstoffhersteller den geplanten Verkauf seines Terpenen-Geschäfts bekannt gab. Außerdem wurden ein Aktienrückkaufprogramm und Abschreibungen angekündigt. Letztere stehen auch mit der Beteiligung Swedencare in Zusammenhang.
Ansonsten bewegten Analystenstudien die Kurse. Bester Wert im Euro-Stoxx waren die argenx-Papiere, die um 3,6 Prozent anzogen. Sie machten damit ihre Vortagesverluste wett. Um 1,8 Prozent legten zudem die ASML-Titel zu. Beide Aktien profitierten von einer Kurszielanhebung des Analysehauses Jefferies.