Europas Leitbörsen am Vormittag etwas höher

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Inflationsdaten und Iran-Konflikt im Fokus
 © APA/APA/AFP/LUDOVIC MARIN
©APA/APA/AFP/LUDOVIC MARIN
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Europas Börsen haben am Freitagvormittag moderat zugelegt. Der Euro-Stoxx-50 gewann in der ersten Handelsstunde 0,16 Prozent auf 6.171,53 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,35 Prozent fester bei 25.377,72 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,25 Prozent auf 10.873 Einheiten.

von

Vor dem Wochenschluss interessieren am Markt Inflationszahlen aus einigen Ländern der Eurozone. Während die Teuerungsraten in Frankreich und Spanien etwas anstiegen, deuteten erste Zahlen aus deutschen Bundesländern einen nachlassenden Preisdruck an. Am Nachmittag werden die Zahlen für Gesamtdeutschland veröffentlicht.

Aus geopolitischer Sicht behalten die Anleger den Iran-Konflikt im Auge. Die Islamische Republik kündigte nach einer Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche an. Ab Montag seien in Wien, wo die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde sitzt, "technische Gespräche" geplant, sagte Außenminister Abbas Araqchi vor Reportern.

Ob es aber tatsächlich zu einer weiteren Verhandlungsrunde beider Seiten kommen wird, ist noch unklar. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Staatsführung vor einer Woche ein Ultimatum bis Anfang März gestellt. Das US-Militär hat inzwischen eine massive Streitmacht in die Region verlegt.

Gesucht waren zum Wochenausklang vor allem Rohstoff-, Telekom- und Immobilienwerte. Im ebenfalls höher tendierenden Versicherungssektor stiegen Swiss Re um 5,7 Prozent. Der Rückversicherer habe ein besser als erwartetes Schlussquartal verzeichnet und mit dem Nettoergebnis die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Ben Cohen von der kanadischen Bank RBC. Das eigentliche Ereignis sei aber der zusätzliche Aktienrückkauf im Umfang von einer Milliarde US-Dollar.

Unter den wenigen Verlierern fanden sich Chemiewerte wieder. Hier standen BASF mit Quartalszahlen im Blick. Der Chemiekonzern blickt vorsichtig in das laufende Jahr. Dieser Ausblick habe die Investoren wohl eher enttäuscht, auch wenn die Ludwigshafener für gewöhnlich konservativ prognostizierten, sagte ein Händler. Die Aktien fielen unter den schwächsten Werten im DAX um 1,2 Prozent.

Über die Autoren

Logo