Europas Börsen mit weiteren Verlusten, Euro-Stoxx-50 -0,23%

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Unsicherheit wegen Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump hält an
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Die wichtigsten europäischen Börsen haben sich am Mittwochvormittag mit weiteren Verlusten aufgenommen. Der Euro-Stoxx-50 verlor gegen zehn Uhr 0,23 Prozent auf 5.879 Punkte. Für den DAX ging es 0,29 Prozent auf 24.631 Zähler abwärts. Der FTSE-100 gab 0,06 Prozent auf 10.121 Einheiten ab.

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Nachdem sich zuletzt die Unsicherheit wegen der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump wieder verstärkt hat, warten Anleger gespannt auf dessen Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Trump hatte den jüngsten Rückschlag an den Aktienmärkten am Wochenende mit Zolldrohungen gegen acht europäische Länder im Streit um Grönland ausgelöst.

In einer europäischen Branchenbetrachtung ging es für Lebensmittelhersteller belastet vom Kursrutsch bei Danone am deutlichsten ins Minus. Die Aktien von Danone sind heftig unter Druck geraten und rutschten fast sieben Prozent ab. Ein Broker habe seine Kunden informiert, dass die Behörden in Singapur zuletzt einen Rückruf von Kindernahrung wegen Cereulid-Belastungen veranlasst hätten, hieß es am Markt - unter anderem von der Danone-Marke Dumex. Die Anleger warteten dringend auf eine Stellungnahme der Franzosen.

Unter Verkaufsdruck standen auch die Banken. Die Titel der Deutschen Bank verbilligten sich um 1,8 Prozent. Bei der Bank Austria-Mutter UniCredit gab es ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent zu sehen.

Die Papiere der Autohersteller legten nach dem jüngsten Abwärtsschub hingegen zu. Renault beschleunigten um 2,4 Prozent. Mercedes und Porsche Automobil Holding gewannen jeweils 1,2 Prozent.

Swiss Re fielen um 0,5 Prozent auf 124,80 Franken. Hier hat die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie des Versicherungskonzern von 133 auf 121 Franken gesenkt und die Aktien von "Neutral" auf "Sell" abgestuft. Die Kursentwicklung von Europas Versicherern habe sich zuletzt verlangsamt, schrieb Andrew Baker in seinem Branchenkommentar. Die Bewertungen lägen inzwischen historisch gesehen eher am oberen Ende.

AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS

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