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Das Abkommen sichert den Vereinigten Staaten deutlich bessere Bedingungen im Handel, indem Industriezölle auf US-Produkte abgeschafft werden. Die Zölle für die meisten EU-Exporte in die USA sollen dagegen bei 15 Prozent liegen. Das ist gegenüber früheren Drohungen von US-Präsident Donald Trump weniger, gegenüber der Vergangenheit aber mehr. Zuletzt hatte Trump gedroht, deutlich höhere Zölle auf europäische Autos zu erheben, sollte die EU ihre Verpflichtungen aus dem Handelsabkommen nicht bis zum 4. Juli umsetzen.
Es wurde bereits im Juli 2025 verkündet. Die EU-Kommission wollte mit ihren Zugeständnissen Trump besänftigen und einen Handelskrieg mit der größten Volkswirtschaft der Welt vermeiden. Teil des Abkommens ist auch ein bevorzugter Marktzugang für Agrar- und Fischerei-Erzeugnisse aus den USA. Wegen neuer Zolldrohungen zögerte die EU aber mehrmals mit der Umsetzung.
Trump stört sich an dem hohen Handelsdefizit der USA mit der EU und auch China. Grünes Licht der EU für das Abkommen dürfte die Lage vorerst beruhigen. Allerdings könnte die US-Regierung selbst noch den Stecker ziehen. Denn die EU hatte sich noch auf einige Änderungen verständigt. Die Trump-Regierung hatte zuletzt angekündigt, zu prüfen, ob die Änderungen mit dem Abkommen vereinbar sind.
Nach Angaben des EU-Parlaments soll das geplante Gesetz Ende 2029 auslaufen, sofern es nicht verlängert wird. Trumps zweite Amtszeit endet regulär im Jänner 2029. Um die hohen US-Zölle auf Stahl und Aluminium zu drücken, hat die EU den USA zudem eine Frist gesetzt. Wenn Ende 2026 noch immer höhere Zölle als 15 Prozent gelten, will Europa eigene Zugeständnisse aussetzen. Ein Schutzmechanismus soll zudem greifen, wenn das Abkommen der europäischen Industrie und der Landwirtschaft ernsthaften Schaden zufügt.