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Getragen wurde das Wachstum von einer robusten Nachfrage im klassischen Brillengeschäft. Diese glich eine nachlassende Dynamik bei den gemeinsam mit Meta entwickelten Smart Glasses aus, deren Verkäufe sich nach einem starken Jahresauftakt zuletzt verlangsamten. Der Börsenwert des weltgrößten Brillenherstellers hatte sich in den vergangenen zwölf Monaten nach dem Rekord von 149 Milliarden Euro nahezu halbiert. Auslöser für die Talfahrt waren Analysten zufolge Bedenken von Investoren hinsichtlich der Unternehmensführung sowie des noch jungen Geschäfts mit Smart Glasses, insbesondere wegen Datenschutzfragen und unsicherer Absatzprognosen.
Die Aussicht, dass Smart Glasses das traditionelle Geschäft beeinträchtigen könnten, hänge weiterhin wie ein Damoklesschwert über EssilorLuxottica, schrieben die Analysten von Bernstein. Da die Alphabet-Tochter Google bis Ende 2026 die Einführung ihrer eigenen KI-Brille "Gemini" plane, sei es sinnvoll, dass der Konzern sich zurückhaltend zum vierten Quartal äußere.