Japans Exporte steigen schwächer als erwartet

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Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent
 © AFP, YUICHI YAMAZAKI, Apa
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Das Wachstum der japanischen Exporte hat sich überraschend weiter abgeschwächt. Der Wert der Exporte erhöhte sich im September im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf knapp elf Billionen Yen (62,03 Mrd. Euro), wie das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Monat zuvor hatte Japans Exportwirtschaft noch um 19,3 Prozent zugelegt. Von Bloomberg befragte Analysten hatten mit einem Wachstum der Exporte von etwas mehr als 21 Prozent gerechnet.

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Das Exportwachstum bleibt insgesamt auf einem hohen Niveau. Im Juli hatte der Wert der Ausfuhren um etwas mehr als 23 Prozent zugelegt und damit so stark wie seit 2022 nicht mehr. In den vergangenen sieben Monaten haben die japanischen Ausfuhren jeweils zweistellig zugelegt; insgesamt war das Plus im September der 13. Anstieg in Folge. Das Exportwachstum wird dabei vor allem von Ausfuhren von Halbleitern und Anlagen zur Chipfertigung im Zuge des weltweiten Booms rund um künstliche Intelligenz (KI) getragen.

Bei den Importen sorgen wiederum stark gestiegene Ölpreise zu einem deutlichen Anstieg. Im September legte der Wert der Einfuhren um 18,9 Prozent auf 11,5 Billionen Yen zu. Auch hier hatten Experten mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Unter dem Strich wies die Handelsbilanz ein Minus von knapp 537 Milliarden Yen aus und damit ein deutlich geringeres als im August. Damals hatte das Handelsbilanzdefizit rund 1,11 Billionen Yen betragen.

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