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Die Herstellerpreise für Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen stiegen im Februar zum Vormonat um 0,3 Prozent. Bei Vorleistungsgütern ergab sich ebenfalls ein Plus von 0,3 Prozent. Zum Vorjahresmonat gingen die Preise der Hersteller im Februar um 3,0 Prozent zurück. Ökonomen hatten diesen Wert auf dem Zettel. Die Preise gelten ab Werk, also bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Erzeugerpreise gelten als frühe Hinweisgeber für den Verlauf der Verbraucherpreise. Diese sind im Euroraum nach Ausbruch des Iran-Krieges massiv gestiegen: Die Inflationsrate lag im März mit 2,5 Prozent deutlich über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent.
US-Präsident Donald Trump hat nunmehr einer zweiwöchigen Feuerpause mit dem Iran zugestimmt und damit eine Eskalation des Ende Februar ausgebrochenen Nahost-Kriegs vorerst abgewendet. Nordsee-Rohöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligten sich nach der Ankündigung der Waffenruhe um jeweils rund 15 Prozent. "Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird", meint Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.