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Mehr 20 Milliarden sollen in den Ausbau der erneuerbaren Energien fließen. Weitere über 26 Mrd. Euro sind für die Stromnetze vorgesehen, rund 55 Prozent davon in Italien.
Für 2028 erwartet Enel einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,80 und 0,82 Euro, nach rund 0,69 Euro im Jahr 2025. Im Einklang mit der erwarteten Entwicklung soll auch die Dividende je Aktie zwischen 2025 und 2028 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 6 Prozent steigen.
Im Zeitraum 2023 bis 2025 habe der Konzern die dem Markt angekündigten Ziele erreicht und rund 15 Mrd. Euro über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionärinnen und Aktionäre ausgeschüttet, so der Konzern. Dank der erreichten finanziellen Solidität verfüge Enel nun über eine finanzielle Flexibilität von etwa 15 Mrd. Euro, um Investitionen in wachstumsstarken Regionen zu erhöhen und zugleich die Aktionärsvergütung weiter zu verbessern.
Über 2028 hinaus rechnet das Unternehmen mit weiterem Wachstum: Bis 2030 soll die installierte erneuerbare Kapazität gegenüber den für 2025 erwarteten 68 Gigawatt mit einer jährlichen Rate von rund 5 Prozent steigen. Die regulierte Vermögensbasis (RAB) der Netze soll ausgehend von geschätzten 47 Mrd. Euro im Jahr 2025 jährlich um etwa 6 Prozent zulegen. Auch der Gewinn je Aktie (EPS) soll bis 2030 mit rund 6 Prozent pro Jahr wachsen.
Im Bereich Nachhaltigkeit bekräftigte Enel das Ziel, direkte und indirekte Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen und dem 1,5-Grad-Szenario weiter zu senken. Bis Ende 2025 dürften die Gesamtemissionen im Vergleich zu 2017 um fast 70 Prozent reduziert worden sein. Der Konzern hält an seinem Ziel fest, bis 2040 in allen Emissionsbereichen die Netto-Null zu erreichen.