US-Verbraucher weiter spendabel - trotz hoher Kosten

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Konsumausgaben im Dezember um 0,4 Prozent gestiegen
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Trotz gestiegener Lebenshaltungskosten in den USA zeigen sich die Amerikaner weiter ausgabefreudig. Sie steigerten ihren Konsum im Dezember um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten damit gerechnet.

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Der private Konsum gilt als Schwungrad der US-Wirtschaft, die sich im vierten Quartal 2025 überraschend kräftig abkühlte: Das Bruttoinlandsprodukt legte auf das Jahr hochgerechnet nur um 1,4 Prozent zu, nach 4,4 Prozent im Sommer. Die 43-tägige Haushaltssperre der Regierung, der sogenannte Shutdown, dürfte laut Fed schätzungsweise einen Prozentpunkt Wachstum gekostet haben.

Die Zentralbank, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, strebt bei der Teuerungsrate einen Wert von 2,0 Prozent an. Sie bezieht sich dabei auf ein Inflationsmaß, das auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher zugeschnitten ist - den sogenannten PCE-Index. Er legte im Dezember zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent zu, wie das Handelsministerium bekanntgab. Experten hatten mit einem Wert von 2,8 Prozent gerechnet.

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zuletzt nach drei Senkungsschritten in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten. Experten rechnen nicht vor Juni mit einem weiteren Lockerungsschritt.

ARLINGTON - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ROBERTO SCHMIDT

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