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Chinas Dienstleistungssektor ohne Schwung

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Geringere Touristenzahlen in China als ein Grund genannt
 © APA/APA/AFP/GREG BAKER
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Das Wachstum in Chinas Dienstleistungssektor hat sich im ⁠Dezember auf den niedrigsten Stand seit einem halben Jahr verlangsamt. Wie eine am Montag veröffentlichte Unternehmensumfrage zeigt, waren die Gründe dafür ein schwächeres Neugeschäft und eine sinkende Auslandsnachfrage. Der von S&P Global erstellte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor von RatingDog China General Services fiel von 52,1 im Vormonat auf 52,0 Punkte. Über 50 signalisiert Wachstum.

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Das Wachstum des Neugeschäfts erreichte den niedrigsten Stand seit sechs Monaten, während das Auslandsgeschäft nach einer Zunahme im Vormonat wieder schrumpfte. Die Umfrage führte dies vor allem auf geringere Touristenzahlen zurück. Die Geschäftsaussichten hellten sich jedoch auf, wobei der entsprechende Teilindex auf ein Neunmonatshoch stieg. "Der Sektor beendete das ⁠Jahr 2025 mit einem Profil von 'bescheidenem Wachstum, hohen Erwartungen'", sagte Yao Yu, der Gründer von RatingDog. Schrumpfende Beschäftigung und eine unbeständige Auslandsnachfrage blieben jedoch die wichtigsten Hemmnisse. Demnach bauten die Unternehmen den fünften Monat in Folge Personal ab.

Die chinesische Wirtschaft kämpft mit strukturellen Problemen wie einer anhaltenden Flaute am Immobilienmarkt und deflationärem Druck. Die Regierung hat ihre Bemühungen verstärkt, Überkapazitäten und Preiskämpfe zwischen Unternehmen einzudämmen. Zudem versprach die Kommunistische Partei im vergangenen Monat eine aktive Finanzpolitik, um Konsum und Investitionen ⁠anzukurbeln. Der zusammengesetzte Index, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg leicht auf 51,3 Punkte von 51,2 Zählern im November.

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