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Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) ging von 240 Mio. Euro auf 178 Mio. Euro zurück. Die Nettoverschuldung belief sich Ende Juni auf 1,288 Mrd. Euro, gegenüber 1,071 Mrd. Euro drei Monate zuvor. Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 994 Mio. Euro. Nicht eingerechnet sind hier die Erlöse aus dem Verkauf des Geschäfts mit nicht-optischen Sensoren. Der Kaufpreis wurde am 1. Juli 2026 eingebucht.
Der Konzern entschloss sich zu mehreren Verkäufen, so unter anderem zum Verkauf des Speziallampengeschäfts an Ushio Inc. (abgeschlossen Anfang März 2026), die Veräußerung des nicht-optischen Mixed-Signal-Sensorgeschäfts an Infineon (abgeschlossen am 1. Juli 2026) sowie den Verkauf des CMOS-Bildsensorgeschäfts an Indie Semiconductors (unterzeichnet Anfang Mai 2026).
Insgesamt erwartet das Unternehmen aus diesen Transaktionen Erlöse von rund 700 Mio. Euro. Bisher brachte dies ams-Osram rund 660 Mio. Euro ein. Der Verkaufsabschluss des Bildsensorgeschäfts steht noch aus.
Für das dritte Quartal rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 770 Mio. Euro und 870 Mio. Euro sowie einer bereinigten EBITDA-Marge von 16 Prozent, plus/minus 1,5 Prozentpunkte. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibe hingegen unverändert, teilte ams-Osram weiters mit.