Allianz mit Rekordgewinn - Dividende steigt kräftig

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Operativer Gewinn bei 17,4 Milliarden Euro
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Die Allianz eilt von Rekord zu Rekord. Das operative Ergebnis stieg im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 17,4 Milliarden Euro und war damit so hoch wie nie, wie Deutschlands größter Versicherungskonzern mitteilte. Der Wert liegt am oberen Ende der im Herbst auf 17,0 bis 17,5 Milliarden Euro erhöhten Zielspanne. Die Allianz erfüllte damit die Erwartungen der Analysten.

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Das Geschäftsvolumen - die Summe aus Versicherungsprämien und Fondsgebühren - kletterte ebenfalls um acht Prozent auf 186,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein bereinigter Gewinn von 11,1 Milliarden Euro, der elf Prozent höher war als ein Jahr zuvor und auch vom Verkauf einer Italien-Tochter an den ehemaligen Partner UniCredit begünstigt war.

Dividende soll steigen

Die Dividende soll auf 17,10 (2024: 15,40) Euro je Aktie steigen - auch das hatten die Analysten bereits erwartet. Am Mittwochabend hatte die Allianz ihr nächstes Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro angekündigt, das größte seit 2017. Trotzdem fiel die im Leitindex DAX notierte Aktie am Donnerstag um ein Prozent auf 377,70 Euro.

"Wir hatten einen ausgezeichneten Start in unseren neuen Strategiezyklus", sagte Finanzvorständin Claire-Marie Coste-Lepoutre. "Unsere Performance unterstreicht die Stärke und Resilienz unseres Geschäftsmodells." Die Solvenzquote - ein Maßstab für die finanzielle Stärke - erhöhte sich trotz der höheren Ausschüttungen auf 218 von 209 Prozent und lag damit über den Analystenschätzungen.

Ausblick für 2026 orientiert sich an 2025

Das Ergebnisziel für das laufende Jahr setzt, wie bei der Allianz üblich, auf dem im Vorjahr erwirtschafteten operativen Gewinn auf. Der Versicherer prognostiziert 17,4 Milliarden Euro plus/minus eine Milliarde. "Ich würde am liebsten gar keinen Ausblick geben", sagte Vorstandschef Oliver Bäte. "Wir liefern lieber mehr als versprochen, als dass wir zu viel versprechen."

Ergebnistreiber war 2025 einmal mehr die Sachversicherung, in der die Allianz mit 9,0 (7,9) Milliarden Euro eine Milliarde mehr verdiente als erwartet und die mehr als die Hälfte zum operativen Gewinn beitrug. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 92,2 (93,4) Prozent, wobei die Allianz nicht nur von geringen Naturkatastrophen-Schäden profitierte, sondern auch von Größenvorteilen, die sich in einer niedrigeren Kostenquote widerspiegeln. Die Reiseversicherungssparte Allianz Partners und die Online-Töchter unter der Marke Allianz Direct seien dabei die Spielwiese für Innovationen, sagte Bäte.

Plus im Asset Management

Kräftige Zuwächse verzeichnete die Allianz im Asset Management: Den Fonds von Pimco und Allianz Global Investors flossen im vergangenen Jahr 139 Milliarden Euro frische Mittel zu. Dabei legte AllianzGI mit fünf Prozent stärker zu als der Anleihefonds-Riese Pimco, der drei Prozent zulegte. Dazu kamen positive Markteffekte, sodass das für Dritte verwaltete Vermögen trotz des schwachen Dollar zum Jahresende auf den Rekordwert von 1,99 (1,92) Billionen Euro wuchs.

In der Lebens- und Krankenversicherung blieb die Marge im Neugeschäft stabil bei 5,7 Prozent, das operative Ergebnis stieg leicht.

MÜNCHEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Andreas Gebert

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