
Das 13. trend CEO Dinner hatte Innenminister Gerhard Karner zu Gast. Der ÖVP- Politiker gab Einblicke in die Schwerpunkte seines Ressorts und stellte sich der kritischen Diskussion mit Wirtschaftsvertretern. Von Migration bis Cyber – am Ende herrschte Konsens, dass es klar definierte Spielregeln braucht.
Sicherheit bedeutet für die Wirtschaft Planbarkeit, es braucht sie im privaten und im öffentlichen Raum, in Lieferketten ebenso wie im Cyberspace – und natürlich auch in Fußballstadien. Daher war der Gast beim 13. trend CEO Dinner, Innenminister Gerhard Karner, ideal, um aktuelle Beobachtungen zu teilen und Anliegen zu platzieren.
Unter dem Schutz der Chatham House Rule – die wiedergegebenen Inhalte dürfen nicht namentlich zugeordnet werden – nutzte der ÖVP-Politiker die Gelegenheit, den versammelten Wirtschaftsvertretern im Wiener Hotel Park Hyatt einen umfassenden Überblick über die bisherigen Tätigkeiten seines Ressorts und der Regierung zu geben, von der Asylpolitik bis zur Bekämpfung der Cyberkriminalität. Auch der besonders sensible Bereich von Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter, die von Karners Ministerium erteilt werden können, war Gegenstand der Debatte.
Kontrovers diskutiert wurde naturgemäß das Thema Migration, das in der Politik oft populistisch ausgebeutet wird, aufgrund des Fachkräftemangels aber für viele Unternehmen zum Überlebensthema geworden ist. Welche kriminellen Risiken der Minister für Österreich als besonders prioritär einschätzt und wie das Bewusstsein der Bevölkerung dafür geschärft werden kann, stand ebenso im Zentrum von Karners Ausführungen wie seine Einschätzung, was die größten Extremismusgefahren für das Land sind und wie ihnen zu begegnen ist, außerdem wie die österreichischen Geheimdienste inzwischen – wieder – gut international kooperieren.