Speedinvest baut Personal ab

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CEO und Gründer Oliver Holle

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Der Wiener Frühphasenfinanzierer Speedinvest trennt sich laut Medienberichten von zehn Prozent seiner Belegschaft.

Von einem Stellenabbau beim Wiener Frühphasenfonds Speedinvest berichtete zuerst das internationale Start-up-Branchenmedium „Sifted“. Gegenüber dem „Brutkasten“ bestätigt das Unternehmen den Schritt und spricht von einer strategischen Neuausrichtung. Absolute Zahlen zum Stellenabbau oder betroffene Standorte nennt Speedinvest dabei nicht. Der Fonds hat neben Wien Standorte in Berlin, München, London, Paris und Abu Dhabi.

In einem dem trend vorliegenden Statement von Speedinvest heißt es, man habe entschieden, „Teile des Teams zu verschlanken – als Teil eines umfassenderen Prozesses, unsere Organisation und Arbeitsweise gezielt weiterzuentwickeln. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.“

Hintergrund der Maßnahme ist eine strategische Neuaufstellung „mit klarerem Fokus, mehr Seniorität und dem Anspruch, unsere Wirkung weiter zu steigern“. Eine zentrale Rolle spiele dabei Technologie, einschließlich künstlicher Intelligenz, um die Arbeitsprozesse plattformweit effizienter zu gestalten und besser zu skalieren. Speedinvest-Gründer und CEO Oliver Holle hatte zuvor gegenüber Sifted den hohen administrativen Aufwand kritisiert: „Es ist völlig absurd, wie viel manuelle Arbeit im Backoffice eines Fonds noch anfällt.“

Der Stellenabbau sei Teil einer „langfristigen, strategischen Weichenstellung“, so Speedinvest in dem Statement. Sifted hat zuvor berichtet, dass bereits in den vergangenen zwölf Monaten weitere rund zehn Prozent des Teams das Unternehmen verlassen haben.

Die Umstrukturierung fällt in eine Phase neuer Kapitalbeschaffung. Speedinvest arbeitet derzeit an neuen Fonds, darunter Speedinvest V. Im einem trend-Interview sprach Holle dabei unlängst von einem Zielvolumen von 600 Millionen Euro.

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