
4.500 von 143.000 Quadratmetern bespielte bei der ICE in Barcelona der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic – und war damit größter Aussteller.
©www.tm-photography.atAn welchen Rädern der Glückspielriese Novomatic bei der ICE in Barcelona drehte.
Auch wenn die Welt rundherum verrücktspielt – gespielt wird immer. Den Beweis dafür lieferte die weltgrößte Gaming-Messe ICE in Barcelona, die mit 65.000 Fachbesuchern einen Rekord einfuhr.
Von den 143.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche nahm Novomatic 4.500 Quadratmeter in Anspruch – und war damit nach eigenen Angaben der größte Aussteller. Der Weltkonzern mit Hauptsitz in Niederösterreich, der mit über 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 130 Märkten tätig ist, transportierte eigens 300 Glücksspielautomaten aus Gumpoldskirchen nach Spanien, um seine neuesten Produkte und Lösungen anschaulich vor Ort zu präsentieren.
Die ICE, die Brexit-bedingt 2025 von London nach Barcelona übersiedelt ist, gilt als Iwichtige Plattform für Investitionsentscheidungen, strategische Kooperationen und Marktinitiativen innerhalb der Gaming-Industrie. Abseits der Meeting-Rooms und Pitch-Events ist aber auch die Stardichte hoch, so hatten etwa Schach-Superstar Magnus Carlsen und Fußball-Legenden wie Hristo Stoichkov und Luís Figo Auftritte.
Im inhaltlichen Fokus standen 2026 biometrische Zutrittssysteme, wie sie Novomatic etwa mit Novovision anbietet, Omnichannel-Lösungen und natürlich KI, etwa in der Entwicklung oder bei Compliance-Tools. Standard bei dem Megaevent ICE ist aber etwa auch ein Cybercrime-und-Betrugs-Workshop, um im Kampf gegen die ständig wechselnden Cyberrisiken up to date zu sein.
Auf der Bühne werden bei der ICE traditionell die europäischen „Casino-Oscars“ verliehen, die European Casino Awards. Novomatic erhielt als einziges Unternehmen gleich vier Auszeichnungen, darunter den ICE Landmark Award, der an Firmengründer Johann F. Graf für 45 Jahre unternehmerische Vision und internationale Expansion verliehen wurde. Entgegengenommen wurde der Preis von Vorstandsmitglied Stefan Krenn. „Die internationale Anerkennung, die wir erhalten haben, spiegelt die Konsequenz unseres strategischen Kurses sowie die Leistungsfähigkeit unserer technologischen Lösungen wider“, kommentiert Krenn die Auszeichnung. „Unser klarer Fokus liegt auf den internationalen Wachstumsmärkten. Unser für die unterschiedlichsten Märkte maßgeschneidertes Portfolio an Hardware, Software und Systemlösungen unterstreicht unsere globale Ausrichtung.“


Novomatic-Vorstand Stefan Krenn (M.) nahm für Gründer Johann F. Graf den ICE Landmark Award entgegen.
© BeigestelltErste Frau an der Spitze des Novomatic- Aufsichtsrats
Kerstin Gelbmann beim Baukonzern Strabag war ein wichtiger Anfang, doch noch immer sind Frauen an der Spitze von Aufsichtsräten in großen österreichischen Privatunternehmen eine echte Rarität. Erstmals steht seit Jahresbeginn nun eine Frau an der Spitze des Kontrollgremiums der Novomatic AG. Birgit Wimmer löst Bernd Oswald in dieser Funktion ab. Wimmer kennt das Unternehmen in- und auswendig: Sie ist seit vielen Jahren als Mitgesellschafterin in zentralen Organfunktionen innerhalb der Topholding-Gesellschaften tätig, unter anderem als Verwaltungsratspräsidentin der Schweizer Holdinggesellschaften sowie als Geschäftsführerin der Novo Invest. Der Konzern führt auch Wimmers langjährige internationale Investment- und Managementerfahrung sowie ihren Background im Bankwesen für ihre Wahl zur Chefkontrollorin ins Treffen. Wimmers Vize ist der Anwalt Haig Asenbauer, weitere Mitglieder des Kontrollgremiums sind Martina Flitsch und Robert Hofians.
