Die 100 reichsten Österreicher

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Willi Dörflinger
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Willibald Dörflinger. Zusammen mit Hannes Androsch kaufte er 1994 die AT&S um 90 Millionen Schilling. Der KI-Boom machte aus ihm nun einen Euro-Milliardär.

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In Vermögensrankings ändert sich meistens nur wenig, zumal in Österreich, wo seit Jahrzehnten erfolgreiche Unternehmerfamilien dominieren. Der KI-Boom hat jetzt aber etliche bemerkenswerte Verschiebungen ausgelöst – und mit Ex-Kanzler Sebastian Kurz einen prominenten Neuzugang. Das Gesamtvermögen der 100 reichsten Familien stieg leicht auf 212 Milliarden Euro.

Aus der Politik hat sich Sebastian Kurz nach einigen öffentlichen Eklats schweren Herzens – vorerst – zurückgezogen. Dafür hat der Hype um künstliche Intelligenz den einstigen Politstar nun im Rekordtempo zum Tech-Multimillionär gemacht. Ende 2022 gründete der Ex-Bundeskanzler zusammen mit dem israelischen Geschäftsmann Shalev Hulio eine KI-Cybersicherheitsfirma für kritische Infrastruktur. Dreieinhalb Jahre später wird das als ­Dream Security auftretende Start-up mit Standorten in Tel Aviv, Wien und Abu Dhabi in einer Finanzierungsrunde mit mehr als 2,6 Milliarden Euro bewertet. Der 15-Prozent-Anteil von Kurz wächst dabei auf knapp 400 Millionen Euro, was allemal für einen Platz unter den 100 reichsten Österreichern gut ist. Vorerst steht dieses Vermögen nur auf dem Papier, aber es später in harter Währung zu realisieren, ließe dieses Geschäftsfeld absolut zu. Dream wurde gegründet, um Regierungen zu helfen, ihren Informationsschatz zu sichern. „Die entscheidende Frage für Staaten ist nicht mehr, ob sie KI einsetzen werden, sondern ob sie diese auch besitzen, betreiben und vollständig kontrollieren“, beschreibt Kurz den Kern des Unternehmens.

„Jungunternehmer“ wie er stechen im Ranking hervor, das immer noch von gestandenen Unternehmern und Unternehmerinnen dominiert wird, die ihr Vermögen teils über Jahrzehnte in der Industrie, im Handel oder mit Immobilien erwirtschaftet haben. Aber auch sie verbinden mit KI große Hoffnungen auf Produk­tivitätsgewinne in einem schwierigen ­Umfeld. Und so steht die Rangliste heuer durchaus im Zeichen großer Tech-Gewinner in Österreich. Neben dem Ex-Kanzler gibt es einige bekannte Wirtschaftsgrößen oder über Nacht ins Rampenlicht katapultierte Gründer, die ihren Reichtum erheblich mehren konnten. So ist der Anteil der drei heimischen Pioniere am Finanzdienstleister Bitpanda inzwischen schon rund zwei Milliarden Euro schwer (...)

Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 17. Juli 2026.

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