Warum Frauen im Private Banking mehr erwarten als gute Renditen

In Kooperation mit Schelhammer Capital Bank AG.
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Wer an Private Banking denkt, hat oft Zahlen, Märkte und Portfolios vor Augen. In der Praxis geht es jedoch um weit mehr. Vermögen bedeutet Verantwortung, persönliche Ziele und oft auch Lebensentscheidungen. Deshalb beginnt erfolgreiche Vermögensberatung nicht mit einer Anlagestrategie, sondern mit Vertrauen.

Edith Mayer, Senior Direktorin im Private Banking der Schelhammer Capital, erinnert sich an ein Gespräch, das ihr besonders in Erinnerung geblieben ist. Eine Kundin wollte zunächst gar nicht über ihr Depot sprechen. Ihre erste Frage lautete: „Kennen Sie einen guten Installateur?“

Was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt, zeigt, worauf es in einer langfristigen Kundenbeziehung tatsächlich ankommt. Wer einer Beraterin sein Vermögen anvertraut, sucht oft auch einen verlässlichen Sparringspartner für viele Lebenslagen.

Vertrauen entsteht nicht durch Zahlen

Anlässlich des Weltfrauentages sprach Edith Mayer mit vier langjährigen Kundinnen über ihre Erfahrungen mit Private Banking. Die Namen wurden aus Gründen der Vertraulichkeit geändert.

Ob Unternehmerin, Pensionistin oder berufstätige Mutter – alle Gesprächspartnerinnen waren sich in einem Punkt einig: Am Anfang jeder erfolgreichen Zusammenarbeit steht die persönliche Chemie. Erst daraus entwickelt sich jenes Vertrauen, das für eine langfristige Vermögensverwaltung unverzichtbar ist.

Eine Kundin erzählt, sie sei durch einen Folder in einem Magazin auf Schelhammer Capital aufmerksam geworden. Ausschlaggebend war nicht das Angebot, sondern das Foto einer Beraterin. Sie habe sofort gewusst, dass sie sich von einer Frau beraten lassen möchte.

Der Grund dafür? Das Gespräch falle leichter, Themen könnten offener angesprochen werden und sie fühle sich besser verstanden. Gleichzeitig sei Kontinuität entscheidend. Niemand möchte seine persönliche Geschichte alle paar Jahre einem neuen Ansprechpartner erzählen.

Erreichbarkeit schafft Sicherheit

Eine andere Kundin kam über eine Empfehlung innerhalb der Bank zu Edith Mayer. Auch hier entwickelte sich aus einem ersten positiven Eindruck rasch eine stabile Vertrauensbasis.

Für sie gehört zur Qualität einer Privatbank vor allem eines: Erreichbarkeit.

Sie möchte wissen, dass ihre Beraterin Zeit hat, wenn wichtige Entscheidungen anstehen. Und sollte diese einmal verhindert sein, erwartet sie eine Vertretung, die ihre finanzielle Situation ebenso gut kennt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist einer Kundin ein Wochenende, an dem sie ihre Kreditkarte verlor. Der erste Anruf ging nicht an eine Hotline, sondern direkt an ihre Beraterin. Sie erhielt rasch Unterstützung – und ebenso wichtig: jemanden, der Ruhe vermittelte.

Private Banking zeigt sich eben oft genau in jenen Momenten, in denen nicht die Geldanlage, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht.

Langfristig denken statt kurzfristig handeln

Ob Frauen anders investieren als Männer, lässt sich pauschal kaum beantworten. Eine Kundin bringt es auf den Punkt: „Geld ist weder männlich noch weiblich.“

Dennoch sehen mehrere Gesprächspartnerinnen Unterschiede in den Prioritäten. Während kurzfristige Gewinne selten im Vordergrund stehen, spielen Nachhaltigkeit, Werterhalt und Generationendenken häufig eine größere Rolle.

Eine Kundin beschreibt ihre Anlagestrategie mit einem Vergleich aus dem Hausbau. Früher habe man Häuser für mehrere Generationen errichtet. Heute müsse oft alles möglichst schnell gehen – mit entsprechendem Qualitätsverlust.

Ähnlich sei es bei der Geldanlage. Vermögen solle nicht möglichst rasch wachsen, sondern stabil und über Jahrzehnte hinweg erhalten bleiben. Gute Vermögensverwaltung bedeutet deshalb, Chancen zu nutzen, ohne langfristige Ziele aus den Augen zu verlieren.

Ebenso wichtig sei eine offene Kommunikation. Gerade wenn sich Märkte schwierig entwickeln, erwarten Kundinnen proaktive Information und konkrete Lösungsvorschläge statt bloßer Beruhigung.

Finanzwissen schafft Unabhängigkeit

Edith Mayer wird regelmäßig eingeladen, über Frauen und Finanzen zu sprechen. Deshalb fragte sie ihre Kundinnen auch nach ihrem wichtigsten Rat an junge Frauen.

Die Antwort fiel erstaunlich einheitlich aus: informieren, verstehen und selbst Verantwortung übernehmen.

Wer die Entwicklung des eigenen Vermögens kennt, trifft bessere Entscheidungen und bleibt finanziell unabhängig. Professionelle Vermögensberatung könne dabei eine wertvolle Unterstützung sein – ersetzen könne sie die eigene Beschäftigung mit Finanzthemen jedoch nicht.

Das sagt unsere Kundin:

„Suche dir in Geldfragen professionelle Unterstützung und bewahre dir dadurch deine finanzielle Unabhängigkeit.“

Heute seien die Voraussetzungen dafür deutlich besser als noch vor wenigen Jahrzehnten. Gleichzeitig beobachteten die Gesprächspartnerinnen, dass sich junge Menschen generell intensiver mit Geldanlage und finanzieller Vorsorge beschäftigen.

Private Banking lebt auch von persönlichen Begegnungen

Zur Betreuung im Private Banking gehören nicht nur Portfolio-Gespräche oder Marktanalysen. Viele Kundinnen schätzen auch Veranstaltungen, Vorträge oder kulturelle Angebote, die persönliche Begegnungen ermöglichen.

Während der Pandemie musste Edith Mayer neue Wege finden, um den Kontakt zu ihren Kundinnen aufrechtzuerhalten. Eine Idee blieb besonders in Erinnerung.

Statt eines klassischen Beratungsgesprächs organisierte sie ein Depotgespräch im Grünen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang entlang des Stadtwanderwegs entstand auf einer Parkbank ein kleines Picknick – mit selbst zubereiteten Brötchen, gekühltem Champagner und ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

Diese Mischung aus Professionalität und Individualität macht für viele Kundinnen den Unterschied zwischen einer Bankverbindung und einer langfristigen Partnerschaft aus.

Hier können Sie einen unverbindlichen Termin vereinbaren.

Die Beraterin hinter den Zahlen

Edith Mayer begann ihre Laufbahn nach der Handelsakademie bei der Erste Bank. Ein begonnenes Kunstgeschichtestudium stellte sie zugunsten ihrer bankfachlichen Ausbildung zurück. Es folgten Stationen im Bankhaus Krentschker sowie bei der Bank für Tirol und Vorarlberg.

Seit 2010 ist sie im heutigen Schelhammer Capital tätig und betreut als Private Bankerin vermögende Privatkunden sowie Institutionen. Sie ist diplomierte EFA®-Finanzberaterin und verfolgt seit vielen Jahren ein einfaches Leitmotiv:

„Ich verwalte das Vermögen meiner Kundinnen und Kunden so sorgfältig, als wäre es mein eigenes.“

Abseits ihrer beruflichen Tätigkeit begeistern sie Kunst, Literatur, Theater und Reisen zu den kulturellen Schätzen Europas.

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