Krisen an den Börsen: Warum Aktienmärkte trotz Kriegen steigen können

In Kooperation mit Schelhammer Capital Bank AG.
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Die Welt scheint derzeit von einer Krise in die nächste zu geraten. Zum Krieg in der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten kamen zuletzt die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran hinzu – mittlerweile gilt dort zwar ein Waffenstillstand, dennoch bleibt die geopolitische Lage angespannt. Viele Anleger fragen sich daher: Ist jetzt überhaupt der richtige Zeitpunkt, Geld zu investieren?

Ein Blick auf die Finanzmärkte zeigt ein überraschendes Bild. Zwar haben die Börsen in den vergangenen Monaten deutlich stärker geschwankt. Seit Ende Februar hat die Volatilität zeitweise um rund 50 Prozent zugenommen, gleichzeitig verteuerte sich auch der Ölpreis erheblich. Doch bereits seit Ende März hat sich die Stimmung an den Märkten wieder verbessert. Die Schwankungen gehen zurück und der Weltaktienindex konnte in US-Dollar gerechnet wieder um mehr als sechs Prozent zulegen.

Warum steigen Aktien trotz Krisen?

Auf den ersten Blick wirkt diese Entwicklung widersprüchlich. Nachrichten über Kriege, politische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit bestimmen täglich die Schlagzeilen. Dennoch entwickeln sich Aktienmärkte häufig deutlich besser, als viele erwarten.

Der Grund liegt darin, dass Börsen nicht die Gegenwart bewerten, sondern die Zukunft. Investoren handeln Erwartungen: Künftiges Wirtschaftswachstum, Unternehmensgewinne oder steigende bzw. sinkende Zinsen fließen bereits heute in die Kurse ein. Deshalb reagieren Märkte oft nur kurzfristig auf Krisen und finden anschließend rasch wieder zu ihrem langfristigen Trend zurück.

Die Vergangenheit liefert zahlreiche Beispiele dafür. Ob Kalter Krieg, Finanzkrise 2008 oder die Corona-Pandemie – nach starken Rückschlägen folgten meist deutliche Erholungsphasen. Wer in solchen Situationen überhastet verkauft, verpasst häufig genau diese Aufwärtsbewegungen.

Was bedeutet das für Ihre Geldanlage?

Unsichere Zeiten lösen verständlicherweise Emotionen aus. Gerade dann fällt es vielen Anlegerinnen und Anlegern schwer, rationale Entscheidungen zu treffen. Genau hier zeigt sich der Wert einer professionellen Vermögensberatung und einer strukturierten Vermögensverwaltung.

Eine langfristig ausgerichtete Anlagestrategie hilft dabei, kurzfristige Ereignisse richtig einzuordnen und nicht jeder Schlagzeile hinterherzulaufen. Statt hektischer Umschichtungen stehen klare Ziele, persönliche Risikobereitschaft und ein disziplinierter Investmentprozess im Mittelpunkt.

Professionelle Vermögensverwaltung schafft Stabilität

Eine moderne Vermögensverwaltung verfolgt nicht das Ziel, jede Krise vorherzusagen. Das ist gar nicht möglich. Vielmehr sorgt sie dafür, dass ein Vermögen so aufgestellt ist, dass es unterschiedliche Marktphasen möglichst gut überstehen kann.

Dazu gehören unter anderem:

  • eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und alternative Investments, beispielsweise Private Equity oder Gold,

  • eine Anlagestrategie, die auf die persönliche Lebenssituation sowie das individuelle Risiko-Ertrags-Profil abgestimmt ist,

  • die laufende Überwachung und Anpassung des Portfolios sowie

  • der Zugang zu Investmentlösungen, die im Private Banking häufig institutionellen Anlegern vorbehalten sind.

Gerade diese Kombination kann helfen, auch in turbulenten Marktphasen handlungsfähig zu bleiben und langfristige Renditechancen zu nutzen.

Private Banking ist weit mehr als Vermögensverwaltung

Eine gute Privatbank begleitet ihre Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Auswahl geeigneter Investments. Sie entwickelt gemeinsam mit ihnen Strategien für den langfristigen Vermögensaufbau, die Vermögensweitergabe an die nächste Generation oder die finanzielle Vorbereitung auf den Ruhestand.

Ebenso wichtig ist die persönliche Beziehung. Denn erfolgreiche Geldanlage entsteht nicht durch kurzfristige Börsenprognosen, sondern durch Vertrauen, regelmäßigen Austausch und eine Strategie, die konsequent umgesetzt wird. Wir haben eine unkomplizierte Lösung, wie Sie den Berater oder Beraterin finden, die perfekt zu Ihnen passt. Fünf Minuten bestens investiert.

Orientierung statt Aktionismus

Gerade in Zeiten großer Unsicherheit zeigt sich, wie wertvoll erfahrene Begleitung sein kann. Professionelle Vermögensberatung bedeutet, Entwicklungen objektiv einzuordnen, Chancen und Risiken realistisch abzuwägen und Entscheidungen auf Basis langfristiger Ziele zu treffen.

Die Finanzmärkte werden auch künftig von Krisen begleitet werden. Das war in der Vergangenheit so und wird sich kaum ändern. Entscheidend ist deshalb nicht, jede Krise vorherzusagen, sondern das eigene Vermögen so aufzustellen, dass kurzfristige Turbulenzen den langfristigen Erfolg nicht gefährden.

Wer Vermögen nachhaltig aufbauen und erhalten möchte, braucht deshalb weniger den perfekten Einstiegszeitpunkt als vielmehr eine klare Strategie, Disziplin und einen verlässlichen Partner im Private Banking.

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