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International stehen die Zahlen und Aussagen des US-Technologieschwergewichtes Nvidia im Fokus. Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns allen Zweiflern zum Trotz sehr stark wachsen. Aussagen über einen langfristig möglicherweise stärker werdenden Druck chinesischer Konkurrenten wurden jedoch negativ aufgenommen.
Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene das Schwergewicht Erste Group mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld der Akteure. Der Nettogewinn der Bank stieg im 4. Quartal zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 944 Mio. Euro und lag damit etwa 15 Prozent über den Marktprognosen. Wegen des Kaufs der Santander Bank Polska wird die Dividende aber geringer ausfallen. Die Erste-Aktie reagierte mit minus 1,5 Prozent.
Bei den Branchenkollegen BAWAG und Raiffeisen Bank International gab es jeweils Kursrückgänge in Höhe von 0,5 Prozent zu sehen. Bei den Versicherern UNIQA und Vienna Insurance Group ging es jeweils um etwa ein Prozent abwärts.
FACC-Papiere gewannen weitere 4,4 Prozent, nachdem die Titel des Luftfahrtzulieferers bereits am Vortag in Reaktion auf eine Zahlenvorlage satte 7,5 Prozent an Höhe gewonnen hatten.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ