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Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene das Schwergewicht Erste Group mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld der Akteure. Der Nettogewinn der Bank stieg im 4. Quartal zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 944 Mio. Euro und lag damit etwa 15 Prozent über den Marktprognosen. Wegen des Kaufs der Santander Bank Polska wird die Dividende aber geringer ausfallen. Die Erste-Aktie reagierte mit minus 2,3 Prozent.
Der Konzern präsentierte starke Quartalsergebnisse, schrieben die Analysten der Baader Bank in einer ersten Einschätzung. Die Erste bestätigte die eigene Prognose für 2026, die auf operativer Ebene voll im Einklang mit den Konsensschätzungen steht, auf berichteter Basis jedoch leicht darunter liegt, was wahrscheinlich auf höhere als erwartete einmalige Aufwendungen zurückzuführen ist, hieß es weiter von den Experten.
Bei den Branchenkollegen BAWAG und Raiffeisen Bank International gab es verschiedene Vorzeichen zu sehen. BAWAG-Titel verbilligten sich um 0,2 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent verbuchen. Unter den weiteren Schwergewichten büßte die Verbund-Aktie 1,6 Prozent ein.
FACC-Papiere gewannen weitere 4,8 Prozent, nachdem die Titel des Luftfahrtzulieferers bereits am Vortag in Reaktion auf eine Zahlenvorlage satte 7,5 Prozent an Höhe gewonnen hatten.
Die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO kam um 2,8 Prozent zurück. OMV-Titel sanken um 1,1 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER