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Tat sich der Dow Ende 2024 und Anfang 2025 mit der Marke von 45.000 Punkten schwer, so erweist sich nun die runde Schwelle von 50.000 Zählern als vorerst zu hohe Hürde für den wohl weltbekanntesten Börsenindex.
Leicht belastend wirkten die Erzeugerpreise. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich in den USA um 3,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet. Zudem wurde bekanntgegeben, dass sich die Umsätze im US-Einzelhandel im November besser als erwartet entwickelt haben. Sie legten im Monatsvergleich um 0,6 Prozent zu, Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet.
In die Saison der Quartalsbilanzen großer US-Banken kommt Schwung. Vorbörslich legten die Bank of America und Wells Fargo ihre Geschäftsberichte vor. Bei der Bank of America übertrafen der wichtige Zinsüberschuss und das Ergebnis die Erwartungen, der Kurs fiel dennoch um 4,2 Prozent.
Wells Fargo blieb dagegen mit dem Zinsüberschuss etwas hinter der Konsensschätzung zurück, der Kurs sackte um 5,1 Prozent ab. Die Citigroup rechnet in diesem Jahr mit höheren Ausgaben, übertraf aber im vierten Quartal die Markterwartungen. Der Kurs fiel um 2,7 Prozent.
Papiere des E-Fahrzeugherstellers Rivian Automotive verbilligten sich um klare 7,2 Prozent. Die Großbank UBS stufte die Aktien von "Neutral" auf "Sell" und begründete dies mit einem nicht mehr attraktiven Verhältnis von Anlagechancen zu -risiken.