US-Börsen gehen überwiegend tiefer aus dem Handel

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Nasdaq Composite mit minus 0,72 Prozent
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Die US-Börsen sind am Donnerstag mehrheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Im Blick stand angesichts wichtiger Quartalszahlen von Technologieunternehmen wie Microsoft die Techbörse Nasdaq, wo der Nasdaq Composite um 0,72 Prozent auf 23.685,12 Einheiten sank. Das Tagestief lag allerdings tiefer bei 23.232 Zählern.

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Der US-Leitindex Dow Jones konnte nach Verlusten im Verlaufshandel in die Gewinnzone drehen und schloss um 0,11 Prozent höher bei 49.071,56 Punkten. Für den S&P-500 ging es wiederum um 0,13 Prozent auf 6.969,01 Zähler hinab.

Die Microsoft-Titel sackten am Berichtstag um satte zehn Prozent ab. Das Wachstum im vergangenen Geschäftsquartal fiel zwar stark aus, blieb aber hinter dem des Vorquartals zurück. Dazu kamen Sorgen über die stark gestiegenen Kosten und ein als mäßig aufgenommener Ausblick für das Cloud-Geschäft im laufenden Quartal.

Dass Meta mit dem Rückenwind eines boomenden Werbegeschäfts die Ausgaben für KI-Infrastruktur drastisch hochschraubt, ließ die Aktien indes stark anziehen. Der Schein schloss um 10,4 Prozent höher. Zudem überzeugte Meta mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum.

Für die Aktien von Tesla ging es nach Ergebnissen am Vorabend um 3,5 Prozent hinab. Die Gewinnschätzungen waren zwar übertroffen worden, doch es wurden Milliarden-Investitionen zur Umstrukturierung der Produktion angekündigt. Konzernchef Elon Musk setzt auf eine Zukunft mit Robotern und Robotaxis.

Mit einem Kursplus von 5,1 Prozent zeigten sich IBM. Ein starkes Wachstum des Branchen-Urgesteins im Software- und IT-Infrastrukturgeschäft machte das träge Beratungsgeschäft mehr als wett.

Honeywell gewannen indes 4,9 Prozent. Sie profitierten davon, dass der Ausblick des Mischkonzerns die Erwartungen übertraf. Außerdem soll eine geplante Abspaltung der Luft- und Raumfahrtsparte schneller über die Bühne gehen als erwartet.

Caterpillar-Titel stiegen um 3,4 Prozent. Das Unternehmen erzielte sowohl im Schlussquartal als auch 2025 die höchsten Erlöse in der Unternehmensgeschichte. Dazu übertraf der bereinigte Gewinn je Aktie - eine von Analysten besonders beachtete Kennziffer - die Erwartungen deutlich.

Dass die Fluggesellschaft Southwest Airlines mit ihren Quartalszahlen positiv überraschte, ließ die jüngst strauchelnden Papiere um enorme 18,7 Prozent steigen. Beim Rüstungskonzern Lockheed Martin sorgten Zahlen und Ausblick für einen Kursanstieg von 4,2 Prozent. Die Titel erreichten am Berichtstag ein neues Rekordhoch.

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