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Abseits der Treibstoffe legten die Preise quer durch alle Bereiche zu. Deutlich mehr kosteten im Großhandel beispielsweise Uhren und Schmuck (plus 15,7 Prozent), Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze (plus 12,6 Prozent) und Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik (plus 11,3 Prozent). Preistreiber waren außerdem Nicht-Eisen-Metalle (plus 9,7 Prozent), Blumen und Pflanzen (plus 7,6 Prozent), Rohholz und Holzhalbwaren (plus 6,9 Prozent), feste Brennstoffe (6,4 Prozent), Tabakwaren (plus 6,3 Prozent), lebende Tiere (plus 5,6 Prozent) sowie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften (plus 5,5 Prozent).
Billiger wurden dagegen unter anderem Getreide, Saatgut und Futtermittel (minus 14,9 Prozent), Häute und Leder (minus 3,4 Prozent), Schreibwaren und Bürobedarf (minus 2,7 Prozent) sowie Rundfunk, Fernseh-, Aufnahme- und Wiedergabegeräte (minus 1,6 Prozent). Der Großhandelspreisindex misst die Preisentwicklung der vom Großhandel abgesetzten Waren und gilt als wichtiger Indikator für die Verbraucherpreise.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT