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Filosa will den starken Fokus auf Elektromobilität unter seinem Vorgänger Carlos Tavares korrigieren. Stellantis wolle die technologische Transformation nicht aufgeben, jedoch pragmatischer auf Kundenbedarf und Marktbedingungen reagieren, so Filosa.
Zwischen 2021 und 2024 fielen die weltweiten Verkäufe von Stellantis-Fahrzeugen von 6,5 auf 5,7 Millionen Fahrzeuge mit einem Rückgang von 27 Prozent in den USA. Die Marktanteile des Autobauers fielen von 11,6 auf 8 Prozent.
Stellantis plant in den USA ein Investitionsprogramm von 13 Mrd. Dollar (11,2 Mrd. Euro) für Produktion, Forschung, Software und autonomes Fahren. "Wir haben aus Fehlern gelernt und bauen Beziehungen zu Gewerkschaften, Händlern und Lieferanten wieder auf", so Filosa.
"Die Strategie, die vor uns liegt, ist solide und kann uns zurück zu Wachstum führen, wenn sie gut umgesetzt wird. Deshalb glaube ich, dass 2026 ein Jahr vieler Neuerungen sein wird", sagte Filosa, der seit Mai CEO von Stellantis ist und seit Monaten an einem Relaunch-Plan für die vor fünf Jahren aus der Fusion von Fiat Chrysler und PSA entstandene Autogruppe arbeitet.
Stellantis plane Preisanpassungen und eine breitere Palette günstigerer Kompaktmodelle. Neue Modelle, darunter ein Ram-Midsize-Pick-up für 2026, sind vorgesehen. Der Plan eines Elektro-Jeeps für 25.000 Dollar wird laut Filosa hingegen wohl nicht umgesetzt.