
von
Als Grund nannte Sony eine geringere Belastung durch US-Zölle sowie ein stark laufendes Geschäft mit Videospielen und Netzwerkdiensten. Die Aktie legte daraufhin um fünf Prozent zu.
Statt wie bisher erwartet 100 Milliarden Yen beziffert der Konzern die Belastung durch die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle nun auf 70 Milliarden Yen. Grundlage sei der Zollstand vom 1. August, die Lage sei jedoch weiter unsicher. Auch andere japanische Unternehmen wie Honda haben ihre erwarteten Zollbelastungen reduziert, nachdem sich die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Japan zuletzt entspannt hatten.
Im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (per Ende Juni) steigerte Sony den operativen Gewinn um 36,5 Prozent auf 340 Milliarden Yen und übertraf damit die Analystenerwartungen deutlich. Das Ergebnis im Spielegeschäft hat sich auf 148 Milliarden Yen mehr als verdoppelt. Insgesamt verkaufte Sony im Quartal 2,5 Millionen Einheiten der Spielkonsole PlayStation 5 – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesamte Branche rechnet eigentlich mit einem Schub durch den neuen Teil der "Grand Theft Auto"-Reihe, doch dessen Veröffentlichung wurde auf 2026 verschoben. Davon könnte der Konkurrent Nintendo profitieren, der vergangene Woche eine robuste Nachfrage nach seiner neuen Konsole Switch 2 meldete.
TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/KAZUHIRO NOGI