Siltronic mit erneutem Umsatz- und Gewinnrückang

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Jahresziele konkretisiert
 © APA/APA/AFP/YOSHIKAZU TSUNO
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Negative Wechselkurseffekte und Investitionen in eine neue Fabrik belasten die Bilanz von Siemens-Konkurrent Siltronic erneut. Der Umsatz schrumpfte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 321,6 Mio. Euro, teilte der Chipindustrie-Zulieferer am Donnerstag mit. Der operative Gewinn sei um knapp 20 Prozent auf 69,4 Mio. Euro gesunken.

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Der Rückgang fiel jedoch geringer aus als in den ersten Monaten des Jahres. Als Grund nannte Firmenchef Michael Heckmeier eine starke Nachfrage nach Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 Millimetern. Bei 200-Millimeter-Wafern stabilisierten sich die Preise auf niedrigem Niveau. Auf dieser Basis konkretisierte Heckmeier die Jahresziele. Er rechne nun mit einem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Bisher hatte er ein Minus im einstelligen Bereich prognostiziert.

Wafer dienen als Grundlage für die Produktion von Computerchips. In der Branche entwickelt sich die Variante mit 300 Millimetern Durchmesser zum Standard, weil die Oberfläche dieser Siliziumscheiben doppelt so groß ist wie bei 200-Millimeter-Ausführungen.

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