Putin genehmigt Verkauf von russischer UniCredit-Tochter

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Teilverkauf an Investor aus den Emiraten geplant
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Verkauf des Russlandgeschäfts der UniCredit genehmigt. Ein Dekret zur Umstrukturierung der UniCredit-Tochter und dem anschließenden Teilverkauf wurde am Montag auf der Website der russischen Regierung veröffentlicht. Dies bedurfte der Zustimmung Putins: Russland hat strenge Auflagen für Geschäfte mit Vermögenswerten von Investoren aus Ländern erlassen, die von der Regierung in Moskau als "unfreundlich" eingestuft werden.

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UniCredit hatte im Mai eine unverbindliche Vereinbarung über den Teilverkauf mit einem etablierten privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet. Das Institut plant, sein Russlandgeschäft in zwei Teile aufzuspalten. Es will die volle Kontrolle über den Zahlungsverkehrsbereich zur Abwicklung internationaler Zahlungen für nicht sanktionierte Firmenkunden behalten, während der nicht namentlich genannte Käufer aus den Emiraten den Rest übernehmen soll. Das Mailänder Geldhaus rechnet bei dem Geschäft nach vorherigen Angaben mit einer Ertragsbelastung von 3,0 bis 3,3 Mrd. Euro. Angaben zum Transaktionswert wurden nicht gemacht. UniCredit geht davon aus, das Geschäft in der ersten Hälfte des Jahres 2027 abzuschließen, sofern die erforderlichen Genehmigungen vorliegen.

Das Institut gehört neben der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI) und der ungarischen OTP zu den größten westlichen Geldhäusern, die ihre Geschäfte in Russland nach dem Einmarsch in die Ukraine trotz des Drucks europäischer Aufsichtsbehörden fortgeführt haben. Die Bank fuhr ihre Präsenz dort auf Druck der Europäischen Zentralbank (EZB) und der italienischen Regierung jedoch zurück. Ein Rückzug westlicher Finanzinstitute aus Russland ist seit dem Beginn des Ukraine-Krieges mit hohen Hürden verbunden. Unternehmen aus Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben, müssen bei einem Verkauf in der Regel hohe Abschläge akzeptieren und eine Abgabe an den russischen Staat leisten.

MILAN - ITALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/MIGUEL MEDINA

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