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"Das erste Halbjahr 2026 zeigt, dass wir unsere strategischen Prioritäten konsequent umgesetzt und unsere Profitabilität deutlich gesteigert haben", sagte Vorstandschef Marco Giordani. Man treibe den Umbau von ProSiebenSat.1 entschlossen voran – "mit klarem Fokus auf Entertainment, strikter Kostendisziplin und gezielten Investitionen in unsere Zukunft". Finanzvorstand Bob Rajan erklärte, seit Jahresbeginn habe man sechs Unternehmen verkauft, um die Ertragskraft des Konzerns zu stärken. "Unser Weg ist klar: Wachstum durch Profitabilitätssteigerung." Im ersten Halbjahr lag das EBITDA bei 124 (VJ: minus 28) Millionen Euro und damit fast doppelt so hoch wie die Analysten-Schätzung von 65 Mio. Euro.
Für 2026 insgesamt peilen die Bayern wie bisher ein deutliches Plus beim EBITDA an und rechnen unverändert damit, dass der Umsatz moderat sinkt. Wegen des rückläufigen TV-Werbemarkts im ersten Halbjahr geht der Konzern davon aus, dass sich die Umsätze im Segment Unterhaltung dabei leicht unter Vorjahresniveau entwickeln. Im zweiten Quartal lagen die Erlöse bei 768 Mio. Euro und im Halbjahr bei 1,54 Milliarden Euro. Das war binnen Jahresfrist jeweils ein Minus von neun Prozent und organisch - also bereinigt um Währungseffekte und Firmenverkäufe - ein Rückgang von je zwei Prozent.
UNTERFÖHRING - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT