Porsche-Absatz auf Talfahrt in China, stabil in Nordamerika

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2025 insgesamt 280.000 Wagen ausgeliefert
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Der deutsche Autobauer Porsche hat vor allem wegen eines Absatzeinbruchs in China im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Autos verkauft als im Jahr davor. Insgesamt lieferte die Volkswagen-Tochter knapp 280.000 Wagen an die Kunden aus, wie Porsche mitteilte. Die Verkäufe lagen damit erstmals seit 2020 unter der Marke von 300.000 Stück.

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In China erlitt Porsche die größten Einbußen mit einem Minus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 41.000 Wagen, in Deutschland schrumpfte der Absatz um 16 Prozent. Neben der schwachen Nachfrage nach Luxusprodukten in China belasteten Angebotslücken beim Porsche 718 und dem SUV Macan, das in Europa nicht mehr mit Verbrennungsmotor verkauft wurde, erklärte Vertriebschef Matthias Becker. Die Vertriebsregion Nordamerika war trotz der stark erhöhten US-Importzölle, die Porsche mangels eigener Produktion in den USA hart treffen, stabil. Der Absatz lag mit rund 86.000 Einheiten auf Vorjahresniveau.

Die meistverkaufte Modellreihe war der Macan mit gut 84.000 Verkäufen, mehr als die Hälfte davon mit Batterieantrieb. Bei geschrumpftem Absatz erreichte die E-Autoquote bei Porsche 22 Prozent. Sie könnte in Zukunft wieder sinken, denn die Schwaben setzen wieder stärker auf Verbrennungsmotoren, da viele Sportwagenfans mit Elektroautos fremdeln. So verkaufte Porsche vom 911, den es nicht als reines E-Auto gibt, mit fast 51.600 Exemplaren so viele wie nie zuvor. Das Volumen für dieses Jahr plane Porsche angesichts auslaufender Verbrennermodelle "realistisch", sagte Becker.

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