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Paramount bietet 108 Milliarden Dollar. Das Warner-Management hat die Offerte jedoch mehrfach zurückgewiesen, da die Finanzierung ihrer Ansicht nach auf wackligen Beinen steht. Die Aktionäre sollten stattdessen das Netflix-Gebot annehmen, obwohl dieses etwa 25 Milliarden Dollar niedriger ausfällt. Ted Sarandos, Co-Chef von Netflix, äußerte sich bei der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen optimistisch, kartellrechtliche Hürden aus dem Weg räumen zu können. Sein Konzern würde mit der Warner-Übernahme seine Position als weltweit führender Streaming-Anbieter ausbauen.
Die endgültige Entscheidung der Warner-Investoren wird für April erwartet. Das Unternehmen hält die Rechte an Filmklassikern wie "Casablanca", der "Harry Potter"-Reihe oder der TV-Serie "Game of Thrones". Zum Konzern gehören außerdem der Bezahlsender HBO und der Nachrichtenkanal CNN.
CULVER CITY - USA: FOTO: APA/APA/AFP/PATRICK T. FALLON