Moderna entwickelt Impfstoff gegen Ebola-Ausbruch im Kongo

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Mit Unterstützung der internationalen Impfallianz CEPI
 © AFP, PATRICK T. FALLON, Apa
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Der US-Konzern Moderna entwickelt mit Unterstützung der internationalen Impfallianz CEPI einen Impfstoff gegen das Bundibugyo-Ebolavirus. Damit werde auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo reagiert, teilte Moderna am Montag mit. Gesundheitsbehörden weltweit suchen mit Hochdruck nach Lösungen, um die Ausbreitung einzudämmen. Bisher wurden mehr als 900 Verdachtsfälle und über 220 mutmaßliche Todesfälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch registriert.

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CEPI stellt Moderna bis zu 50 Millionen Dollar für die präklinische Entwicklung und erste klinische Tests des Impfstoffkandidaten zur Verfügung. Zudem investiert CEPI nach eigenen Angaben zunächst maximal 8,6 Millionen Dollar in ein Vakzin, das von der Universität Oxford und dem Serum Institute of India entwickelt wird. Weitere 3,2 Millionen Dollar fließen in ein Projekt der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI). Unabhängig davon sagte die globale Impfallianz Gavi am Montag bis zu 50 Millionen Dollar zu. Davon sollen höchstens 40 Millionen Dollar den Zugang zu Impfstoffen beschleunigen und zehn Millionen Dollar die direkten Maßnahmen zur Eindämmung unterstützen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte in der vergangenen Woche empfohlen, bei der Behandlung und Prävention des Bundibugyo-Virus mehreren experimentellen Medikamenten Vorrang einzuräumen. Dazu zählen Antikörper, antivirale Mittel und Impfstoffe. Der Pandemiefonds der Weltbank kündigte zudem in der Vorwoche Zuschüsse in Höhe von maximal 220,6 Millionen Dollar an, um gravierende Lücken bei der Bekämpfung des Ausbruchs zu schließen.

LAS VEGAS - USA: FOTO: APA/APA/AFP/PATRICK T. FALLON

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