Leitbörsen in Asien schließen überwiegend mit Gewinnen

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Verluste in Südkorea, Zuwächse in China
 © APA/APA/AFP/JUNG YEON-JE
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Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Freitag uneinheitlich entwickelt. Dabei blieben die Veränderungen überschaubar. Sie folgten so der durchwachsenen Entwicklung des US-Marktes.

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Japanische Aktien verzeichneten leichte Gewinne. Der Leitindex Nikkei-225 schloss 0,16 Prozent höher mit 58.850,27 Punkten. Konjunkturdaten wirkten sich nur bedingt aus. Die Inflation im Großraum Tokio hat sich den dritten Monat in Folge abgeschwächt. Im Februar legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 1,8 Prozent zu. Seit November hat sich die Teuerung abgeschwächt. Die Inflationsrate ist damit unter die von der japanischen Notenbank angepeilten Zielmarke von zwei Prozent gefallen. Analysten hatten allerdings im Schnitt einen Rückgang auf 1,7 Prozent erwartet.

Der australische ASX All Ordinaries legte ebenfalls leicht zu und schloss 0,29 Prozent höher auf 9.435,60 Punkte. Dagegen kam es in Südkorea nach dem jüngsten Rekordlauf zu Verlusten. Allein in diesem Monat war der Kospi um rund 20 Prozent gestiegen, seit Jahresbeginn sogar um knapp 50 Prozent.

Positiv war die Entwicklung in China. Der Shanghai Composite gewann 0,39 Prozent auf 4.162,88 Zähler und der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong zuletzt ein Prozent auf 26.652,33 Punkte.

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, verwies auf die Nachwirkungen der US-Zölle. "Im Schnitt werden chinesische Unternehmen nur noch mit einem Strafzoll von 15,6 Prozent belegt", so Lipkow. "Das hilft der exportlastigen Konjunktur im Reich der Mitte."

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