Inflation in Japan abgeschwächt

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Aber über Notenbankziel
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Die Inflation in Japan hat sich im Dezember abgeschwächt. Sie bleibt jedoch über dem Ziel der Notenbank Bank of Japan (BOJ) von 2 Prozent. Der Kernverbraucherpreisindex, der die schwankungsanfälligen Kosten für frische Lebensmittel ausklammert, stieg im Jahresvergleich um 2,4 Prozent, wie aus veröffentlichten Daten hervorgeht. Damit wurde die mittlere Marktprognose getroffen.

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Im November hatte der Anstieg noch 3,0 Prozent betragen. Es wird erwartet, dass die BOJ auf ihrer am Freitag zu Ende gehenden Sitzung ihren Leitzins bei 0,75 Prozent belässt, jedoch ihre Bereitschaft zu weiteren Zinserhöhungen signalisiert.

Die Abschwächung war größtenteils auf den Basiseffekt des Anstiegs der Energiekosten im vergangenen Jahr zurückzuführen, der durch das Ende staatlicher Subventionen für Kraftstoffe verursacht wurde. Ein Index, der sowohl die Preise für frische Lebensmittel als auch für Kraftstoffe ausklammert, stieg im Dezember um 2,9 Prozent nach 3,0 Prozent im November. Dieser wird von der BOJ als besserer Indikator für die zugrunde liegende Inflation angesehen. Die Notenbank hatte 2024 ein jahrzehntelanges, massives Konjunkturprogramm beendet und die Zinssätze in mehreren Schritten angehoben, unter anderem im Dezember.

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