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Als Gerresheimer im vergangenen Jahr ins Visier der Finanzaufsicht BaFin geraten war, musste Vorstandschef Dietmar Siemsen gehen und sein Vor-Vorgänger Röhrhoff übernahm das Ruder interimistisch. Die BaFin hatte gerügt, dass Gerresheimer 2024 Umsätze vorzeitig verbucht hatte, obwohl die Waren noch nicht ausgeliefert worden waren. Das hatte den Traditionskonzern ins Wanken gebracht.
In seiner Amtszeit sei es Röhrhoff gelungen, das Unternehmen zu stabilisieren, betonte nun Aufsichtsratschef Axel Herberg. Dazu zähle der Ende Juli unterzeichnete Vertrag zum Verkauf der US-Tochter Centor und des Geschäfts mit Kunststoff-Primärverpackungen. Mit dem Verkauf könne Gerresheimer seinen Verschuldungsgrad erheblich senken. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, am 27. August die Bilanz zum ersten Quartal 2026 zu veröffentlichen.
DÜSSELDORF - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/Gerresheimer AG