
von
Der Ausblick für die kommenden Monate sei zwar generell positiv. Es gebe jedoch branchenübergreifend eine erhöhte Unsicherheit wegen gestiegener Energiepreise, der politischen Lage und internationaler Konflikte. In einigen der zwölf Fed-Bezirke seien Unternehmen zudem auf eine größere Preissensibilität der Verbraucher gestoßen, was die Weitergabe höherer Kosten erschwere.
Der Bericht dient den Währungshütern als Grundlage für ihre nächste Zinssitzung am 15. und 16. September. Die Fed hält ihren Leitzins seit Dezember in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung in diesem Monat auf etwa 65 Prozent beziffert. Fed-Chef Kevin Warsh hatte in der vergangenen Woche erklärt, sein Hauptaugenmerk liege auf der Inflation. Die Teuerungsrate liegt seit rund fünfeinhalb Jahren über dem Zielwert der Notenbank von 2,0 Prozent.