Europas Leitbörsen überwiegend höher, Euro-Stoxx-50 +0,24%

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DAX nach sieben Rekordtagen in Folge etwas leichter
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Die europäischen Leitbörsen haben sich am Mittwoch im Frühhandel überwiegend etwas höher präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 verbesserte sich um 0,24 Prozent auf 6.045 Punkte. In Frankfurt gab der DAX nach seinem jüngsten Rekordkurs 0,12 Prozent nach auf 25.391 Einheiten. Zuvor hatte der deutsche Leitindex an den vergangenen sieben Handelstagen jeweils einen neuen Rekordstand markiert. Der britische FTSE-100 stieg um 0,22 Prozent auf 10.159 Einheiten.

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Überraschend starke Handelsdaten aus China für den Monat Dezember stützten die Börsenstimmung. Sowohl die Exporte als auch die Importe übertrafen die Erwartungen von Analysten. "Auch für die leidende deutsche Wirtschaft sind Chinas neue Zahlen eine gute Nachricht", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners und verwies dafür auf die chinesischen Importzuwächse von deutschen Waren.

Die weitere Aufmerksamkeit der internationalen Finanzmarktakteure richtet sich heute vor allem in die USA, nicht nur weil Donald Trump jederzeit für Überraschungen sorgen kann, sondern weil sich wichtige US-Daten im Kalender finden, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den Einzelhandelsumsätzen des Monats November, hieß es weiter von den Experten.

Eine Branchenbetrachtung in Europa zeigte den Pharmabereich am stärksten. In der Gunst der Anleger weit oben standen auch Bau-, Chemie- und Bankenwerte. Schwächste Bereiche waren Immobilientitel und Technologiewerte.

Im Euro-Stoxx-50 markierte die Bayer-Aktie mit plus drei Prozent den Spitzenplatz. Der Konzern untermauerte seinen Ambitionen, im Pharmageschäft wieder zulegen wollen und die operative Marge bis 2030 auf rund 30 Prozent steigern zu wollen. Zwar seien die Ziele nicht neu, stützten aber die Stimmung für die Aktie, sagte ein Händler.

Bei den Banken verteuerten sich Societe Generale um 1,7 Prozent. Die Aktionäre der KBC Group verbuchten ein Kursplus in Höhe von 1,5 Prozent. Die am Vortag gestartete Berichtssaison der US-Bankenbranche setzt sich am Berichtstag mit den Zahlen der Bank of America, von Wells Fargo und der Citigroup fort.

Unter den Immowerten bauten TAG Immobilien, LEG Immobilien und Vonovia jeweils ein Minus von mindestens 1,9 Prozent.

AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS

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