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Im Späthandel dürften neue Rekorde an der Wall Street zusätzlichen Rückenwind geliefert haben, nachdem es bereits zuvor nach oben gegangen war. Investoren blickten vor allem auf das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump und seines chinesischen Amtskollegen Xi Jinping in China. Dabei ging es neben wirtschaftlichen Themen auch um die Rolle Chinas bei möglichen Friedensverhandlungen im Nahen Osten.
Unter den Einzelwerten gaben Prosus 3,2 Prozent nach. Die Papiere der Internet-Beteiligungsgesellschaft litten unter einem kräftig von 74 auf 57 Euro gesenkten Kursziel durch Citigroup-Analystin Monique Pollard, die aber dennoch ihr Anlageurteil "Buy" bestätigte.
In Madrid gewannen Telefonica 5,8 Prozent. Sie sind damit zurück auf dem höchsten Stand seit dem Kurseinbruch am 4. November, auch wenn immer noch mehrere Prozent an Kursgewinnen fehlen, bis die Scharte ausgewetzt ist. Damals war die Aktie um 13 Prozent eingebrochen, nachdem der Telekomkonzern zur Vorlage seiner Quartalszahlen eine neue Strategie bekannt gegeben und daher eine Dividendenhalbierung für 2026 angekündigt hatte.
National Grid legten in London um 1,1 Prozent zu. Der britische Netzbetreiber steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Gewinn. Die Erwartungen seien erfüllt worden, kommentierte die kanadische Bank RBC.
Am Londoner Parkett brach der Kurs von 3i um 12,8 Prozent ein. Die Beteiligungsgesellschaft enttäuschte zur Vorlage ihrer Jahreszahlen mit der Umsatzentwicklung des Non-Food-Discounters Action. Da half auch das genehmigte Aktienrückkaufprogramm von 750 Millionen Pfund nicht allzu viel.
Für Burberry ging es um 6,8 Prozent abwärts. Zwar wurden dem Luxusgüterhersteller solide Jahreszahlen attestiert, doch es fehlt ein konkretes Umsatzziel für das neue Geschäftsjahr. Da blieb Burberry vorsichtig und warnte vor geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, die das Verbrauchervertrauen beeinträchtigen könnten.