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In Frankfurt verlor der DAX 0,61 Prozent an Wert bei 23.498,33 Zählern. Der Londoner FTSE-100 notierte am Ende 0,46 Prozent im Minus bei 8.718,75 Einheiten. Mit Blick auf die Branchenindizes waren Automobilwerte gut nachgefragt, während es für Lebensmittelkonzerne klar nach unten ging.
Zu der abwartenden Haltung der Anleger trugen fehlende Impulse bei. Nachrichten von Unternehmen waren dünn gesät, um so mehr wirkten sich Empfehlungen von Analysten aus. Im insgesamt starken Autosektor ragten die Aktien von Stellantis heraus. Das Analysehaus Jefferies hatte die Papiere der Auto-Holding mit einem auf 11,50 Euro angehobenen Kursziel auf "Kaufen" hochgestuft. Jüngste Daten zeigten, dass sich der negative Ergebnistrend dem Ende nähere, begründete Experte Philippe Houchois seine Neubewertung. Die Aktie legte um 3,1 Prozent zu.
Abwärts ging es hingegen für die Banken. BBVA-Aktien verloren 3,1 Prozent an Wert. Santander-Anteil büßten 2,4 Prozent ein.
Im ebenfalls starken Bausektor zogen Holcim um weitere 1,0 Prozent an. Damit profitierte die Aktie erneut von der Abspaltung des Nordamerikageschäfts. Dieser Schritt hatte bei Analysten ein positives Echo gefunden.
Swatch-Titel ermäßigten sich um 1,4 Prozent. Die US-Bank JPMorgan hat der Aktie des Uhrenherstellers den Stempel "Negative Catalyst Watch" aufgedrückt. Das Anlagevotum "underweight" wurde zudem bestätigt.
Ein Großauftrag aus Deutschland hat die Aktien des Windkraftanlagenbauers Nordex um 1,9 Prozent angetrieben. Der Wind-und Solarparkentwickler UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG) bestellte bei Nordex insgesamt 64 Anlagen mit einer Leistung von gut 435 Megawatt.